Die Leichtathletik-Seniorensportler des TV Sinzig 08/LG Kreis Ahrweiler trotz Flut und Corona auch weiterhin optimistisch

Bilanz 2021 positiv

Bilanz 2021 positiv

Die VWM-Teilnehmer Matthias Paasche, Wolfgang Kownatka und Wolfgang Geyer (v.l.n.r.)Foto: privat

14.12.2021 - 09:27

Sinzig/Kreis Ahrweiler. Die größten Gegner der Sinziger Leichtathletik-Senioren waren im auslaufenden Jahr 2021 die Flut im Ahrtal und die Corona-Wellen.


Trotz dieser Einschränkungen und Belastungen konnten Matthias Paasche (M 50), Wolfgang Geyer und Wolfgang Kownatka (beide M 80) das „Wettkampfjahr 2021“ mit guten Leistungen abschließen.

Da waren Anfang Juli die „Virtuellen Senioren-Leichtathletik-Weltmeisterschaften“, an denen sich die drei „Leichtathletik-Oldies“ erfolgreich beteiligten und mit besseren Ergebnissen als 2020 abschließen konnten. Mit Podiumsplätzen von 1 – 3 im Kugelstoßen, Diskus-, Speer-, Hammer- und Gewichtwurf, sowie im Wurf-5-Kampf, gehörten sie zur Weltspitze.

Ende August standen für Wolfgang & Wolfgang die Deutschen Meisterschaften in den LSW-Spezialsport-Disziplinen Kugelweitwurf (Speerorama), Keulenweitwurf und Speerwurf-Dreikampf in Bingen an. Zum vierten Mal konnte Wolfgang Geyer in allen drei Disziplinen die Deutsche Meisterschaft gewinnen und Wolfgang Kownatka neben der dreimaligen Meistermedaille in diesem Jahr die Deutsche Vizemeisterschaft.

Wolfgang Geyer verband dann Anfang Oktober seinen Österreichurlaub mit der Teilnahme an den Weltspielen in Purgstall im LSW-Spezialsport-5- und 10- Kampf und holte sich hier die Gold- und Silbermedaille.

Anfang November nahm dann Wolfgang Kownatka in Düsseldorf am reduzierten Wettkampfprogramm der NRW-Winterwurf-Meisterschaften bereits zum siebten Mal teil, erreichte jedes Mal einen Podiumsplatz und gewann dieses Jahr im Speerwurf die Vizemeisterschaft.

Und wie sieht das Trainingsprogramm in Gegenwart und Zukunft aus? Die zerstörten Sportstätten zwingen auch weiterhin zu kreativem Tun. Krafttraining zu Hause und Speer, Keule, Diskus und Kugeln auf den abgeernteten Feldern in Kripp und im Wald auf dem Ehlinger Berg.

So lassen sich die drei Seniorensportler nicht durch noch so widrige Umstände hindern, ihren geliebten Sport auszuüben und freuen sich auf bessere Zeiten im neuen Jahr.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft unterstützte den Spielmannszug Ahrweiler mit einer großzügigen Spende

„Wir sind sprachlos!“

Ahrweiler. Die Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft unterstütz von Tag 1 an die Flutgebiete im Ahrtal und in der Eifel. Vor Ort wurde in vielfältiger Weise durch die Betriebe der Kreishandwerkerschaft Unterstützung geleistet. Nun sorgt sie bei der Aloisius-Jugend und dem Spielmannszug Ahrweiler für einen gelungenen Start in das neue Jahr. Hauptgeschäftsführer Heribert Ropertz übergab beiden Vereinen je einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro aus dem Fluthilfe-Programm der Kreishandwerkerschaft. mehr...

Landrat Dr. Saftig wirbt für attraktive Arbeitsplätze in Mayen-Koblenz

Kreis MYK: Hausärzte dringend gesucht

Kreis Mayen-Koblenz. Die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung und der Erhalt eines hohen medizinischen und pflegerischen Niveaus ist seit jeher ein wichtiges Thema im Landkreis Mayen-Koblenz. „Zwar liegt die Zuständigkeit für die Niederlassung von Ärzten bei der Kassenärztlichen Vereinigung, dennoch ist es uns als Landkreis sehr wichtig, dass wir frühzeitig für den ärztlichen Nachwuchs werben“, betont Landrat Dr. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare

Altenahr: Ist das Langfigtal noch zu retten?

R. May:
Da kann man nur noch Albert Einstein zitieren: "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."...
Chrustoph Charlier:
Auf die Frage der Behördenvertreter "Was können wir da noch machen?" gibt es eine klare Antwort. Es muss öffentlich werden, wer diese unsinnigen und schädlichen Maßnahmen auf wessen Geheiß durchführt. Die Leute, die in der Nachbarschaft solcher blinden Eingriffe leben, wissen das sehr genau. Deshalb...
K. Schmidt:
Die Ahranlieger dürfen kein Brennholz mehr offen hinterm Haus liegen haben, weil derartiges Schwemmgut massiv zu den Hochwasserfolgen beigetragen hat. Wie die Brückenreste, Bauwerke und Straßen nach der Flut ausgesehen haben, weiß man doch. Die Naturschützer wollen den gesamten Ahrlauf möglichst voll...

Flutwein: Spenden kommen nicht bei Ahr-Winzern an

Gabriele Friedrich:
Das hätte man auch selber wissen können und beim Finanzamt vorher nachfragen. Davon abgesehen hat diese Nachricht schon vor einiger Zeit in einigen andern Zeitschriften gestanden, so die RP, die BLÖD. General-Anzeiger Bonn und noch ein paar. Die Frage ist ja, was bekommen die Winzer vom Staat als Entschädigung...
K. Schmidt:
Den Fall Beller kann ich voll und ganz nachvollziehen, schön dass das inzwischen auch die dortige Ratsmehrheit so sieht. Im Fall Gelsdorf verstehe ich die Planzeichnungen im Gemeindeinfosystem so, dass das Gebiet auf der dem Ort abgewandten Seite der Bundesstraße, die dort schon auf einem "Damm" verläuft,...
Mathias Heeb:
Ich glaube in Gelsdorf hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Man darf gespannt sein, ob die Bürger und fast 800 Unterschriften irgendjemanden beeindrucken. Etwa gleichviel haben das in anderem Zusammenhang nicht geschafft - Teflonpfanne… ...
Service