SG Bad Breisig/InterSinzig - Kreisliga A

Spiel auf Augenhöhe

Spiel auf Augenhöhe

Immer wieder im Fokus, aber unbezwungen, J. Engelhardt.Foto: privat

20.10.2020 - 09:56

Bad Breisig. Am vergangenen Sonntag standen sich im Rheintalstadion der Tabellenzweite und der Tabellenerste der Kreisliga A gegenüber. Ein Spiel, das bereits im Vorfeld heiß diskutiert wurde. Aber alle Diskussionen nützen bekanntlich nichts, denn was zählt, ist das Spiel auf dem grünen Rasen. Und hier sahen die vielen Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe.

Beide Mannschaften versuchten, das Spiel zu machen und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. Die Abwehrreihen hatten eine Menge zu tun, da die jeweiligen Teams auf Sieg spielten.

Und wenn die Stürmer sich einmal durchsetzten, dann waren es die Keeper, die beiden einen Sahnetag erwischt hatten. Aber selbst wenn diese geschlagen waren, war immer noch ein Abwehrbein auf der Linie, dass den Einschlag verhinderte. So ging die Partie mit einem 0:0 in die Pause, aber einem 0:0 der besseren Sorte, bei dem jede Menge Action geboten wurde.

Nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Mannschaften weiterhin nichts und allen war klar, wenn, dann konnte diese Partie nur durch den Lucky Punch entschieden werden. Dieser gelang den Hausherren in der 60. Minute. Jan Rieder setzte sich auf seiner Seite durch und flankte den Ball quer über den Platz zu Yannick Schweigert.

Dieser legte den Ball per Kopf in der Mitte, wo Albert Buhler wartete.

Der Routinier ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und platzierte den Ball im Tor. Der Jubel unter den Zuschauern, die mit Trommeln bewaffnet angereist waren, war riesen groß. In der Folge setzte die Mannschaft von Hocheifel Leimbach alles auf eine Karte und brachte noch vier frische Offensivkräfte auf den Platz. Im Gegenzug verstärkte Uwe Deckenbrock die Abwehr, um entsprechend gegenzuhalten. In einer äußerst spannenden Endphase gelang es den Hausherren, hinten alles dichtzuhalten. Als dann endlich der Schlusspfiff ertönte, konnte man das kollektive durchatmen auf dem Platz hören.

Nach dem Spiel zeigte sich der Trainer sehr zufrieden mit dem, was seine Mannschaft auf den Rasen gezaubert hat. „Ein wirklich gutes Spiel auf hohem Niveau, das wir glücklich gewonnen haben. Beide Teams haben sich nichts geschenkt und ein intensives aber faires Spiel abgeliefert.“

Am nächsten Sonntag muss die Mannschaft um 15.30 Uhr in Eich antreten. Auch diese haben noch Anschluss zur Tabellenspitze. Am 28.10.2020 um 19.30 Uhr findet dann das Spiel gegen die TuS Kottenheim im heimischen Stadion statt. Auch hier ist wieder die Unterstützung der Zuschauer als 12. Mann gefragt um diese englische Woche erfolgreich zu gestalten.

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Kommentare
Patrick Baum:
Damit der berufslose Andreas Bleck wieder für die AfD in den Bundestag einzieht, müßte die AfD in Rheinland-Pfalz bei der nächsten Bundestagswahl mindestens sieben Prozent erreichen. Das ist momentan doch sehr unwahrscheinlich. Der Listenplatz drei ist eben doch kein sicherer Platz für Herrn Bleck.
juergen mueller:
Chapeau Frau Friedrich.
Peter Schwarz:
Das wurde auch Zeit. Wie kann ein Vorbestrafter weiterhin seine Beamtenbezüge erhalten. Durch seine Machenschaften und die Schließung des Neubaus haben viele Mitarbeiter, darunter auch ich und meine Frau, ihre Arbeit verloren. Unsere Verluste von der Zeit müsste der Herr Exminister ebenfalls ausgleichen. Aber die Herren haben auch ohne Ihre Bezüge genug beiseite geschafft. Er müsste, so wie ich, mit 650€ Rente auskommen.
Gabriele Friedrich:
Das ist auch richtig so. Davon abgesehen, sollte Deutschland erkennen, das wir diese Hundertschaften von Beamten gar nicht mehr zahlen können. 3,7 x so hohe Pensionen wie ein schwer arbeitender Mensch bekommt, ist auch eine Unverschämtheit. Genau wie die Schweiz es vorgemacht hat, plädiere ich für die Abschaffung des Beamtentums. Unkündbare Beamte- wo man hinsieht und vieles liegt im Verborgenen. Beamte haften für Fehler auch nicht, genau wie Ärzte und Politiker. Auch Lehrer sollten nicht verbeamtet werden, sondern genau wie jeder Angestellte nach Leistung bezahlt und beurteilt werden. Nur die wichtigsten Posten sollten mit Beamten besetzt sein. Der neue Unsinn, das Beamte erst ab 30 J. in die Sozialkassen zahlen sollen, das kann man auch rückwirkend machen. Diese Gruppe hat bisher am wenigsten für die Bevölkerung getan. Die Ermessensgrenze wird auch nach Sympathie eingesetzt und ist nur 1 cm von der Willkür entfernt. Mir persönlich stinkt das ganz gewaltig.

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