Lokalsport | 22.08.2025

Jugendförderung auf höchstem Niveau: Kooperation der Fußballvereine besiegelt

TuS Koblenz und Eintracht Frankfurt starten strategische Talentkooperation

V.li. Ramtin Mehdibehesht/Leiter Scouting & Kaderplanung NLZ Eintracht Frankfurt, Oliver Feils/Vorstand Jugend TuS Koblenz, Alexander Richter/Leiter Nachwuchsleistungszentrum Eintracht Frankfurt, Christian Krey/Präsident TuS Koblenz, Tobias Ronsdorf/Koordinator Kooperationsvereine Eintracht Frankfurt, John Rausch/Leiter Geschäftsstelle TuS Koblenz. Quelle: TuS Koblenz

Koblenz. Zwei Vereine mit Tradition, Herzblut und klarer Vision für die Zukunft schlagen ein gemeinsames Kapitel in der Talentförderung auf: Die TuS Koblenz und das Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt gehen ab sofort eine enge, strategische Kooperation im Bereich der Ausbildung von Fußballtalenten ein.

Das Ziel dieser Partnerschaft ist ambitioniert und zugleich klar umrissen: Gemeinsam sollen talentierte Jugendfußballer frühzeitig erkannt, gezielt gefördert und nach höchsten sportlichen Standards ausgebildet werden – mit der langfristigen Perspektive, den Weg in den Profifußball zu ebnen.

Dabei stehen nicht nur technische und taktische Fähigkeiten im Vordergrund, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung und die Vermittlung gemeinsamer Werte.

Eintracht Frankfurt ist nicht nur fester Bestandteil der 1. Bundesliga, sondern in dieser Saison auch Teilnehmer der UEFA Champions League. Als Leuchtturm im Rhein-Main-Gebiet und Verein mit über 150.000 Mitgliedern verfolgt Eintracht Frankfurt im Nachwuchsleistungszentrum das Leitbild, junge Spieler systematisch auf eine Karriere im Profifußball vorzubereiten. Die TuS Koblenz hat sich in den vergangenen Jahren als anerkanntes, ambitioniertes Ausbildungszentrum für Jugendspieler in Rheinland-Pfalz etabliert und genießt überregional einen hervorragenden Ruf, wenn es darum geht, Talente zu fördern und zu entwickeln.

Kern der Vereinbarung ist ein intensiver und regelmäßiger Austausch zwischen den Verantwortlichen beider Klubs sowie die gemeinsame Entwicklung junger Talente. Die TuS Koblenz wird künftig noch enger an die Ausbildungsphilosophie und Methodik von Eintracht Frankfurt herangeführt. Trainer der TuS erhalten die Möglichkeit, regelmäßig bei Trainingseinheiten der Mannschaften des Leistungszentrums von Eintracht Frankfurt zu hospitieren, um neue Impulse für ihre tägliche Arbeit mitzunehmen. Ebenso ist ein fortlaufender Dialog im Bereich der Talentsichtung vorgesehen, um begabte Spieler frühzeitig zu erkennen und ihnen den Zugang zu den bestmöglichen Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Ein besonderes Highlight der Zusammenarbeit werden die künftig stattfindenden „Adlertage“ bei der TuS Koblenz sein. An diesen Tagen steht der Jugendfußball ganz im Zeichen von Eintracht Frankfurt: Trainingsformen, Leistungsvergleiche und gemeinsames Erleben sollen Talente inspirieren und die Verbindung zwischen den Vereinen greifbar machen. Ergänzend dazu werden regelmäßige Freundschaftsspiele und Leistungsvergleiche der Jugendteams beider Klubs stattfinden, um den jungen Spielern Wettkampferfahrung auf höchstem Niveau zu ermöglichen.

Christian Krey, Präsident der TuS Koblenz, äußerte sich zur Kooperation: „Eintracht Frankfurt ist seit Jahrzehnten ein Aushängeschild des deutschen Fußballs – sportlich wie in der Nachwuchsförderung. Diese Kooperation ist für uns eine große Chance, unsere bereits sehr gute Jugendarbeit auf ein neues Level zu heben und unseren Talenten Türen zu öffnen, die bis in den Profibereich führen können. Wir möchten die Spieler unterstützen, den nächsten Schritt in ihrer Ausbildung gehen zu können. Mit dem neuen Kunstrasenplatz auf ‚Schmitzers Wiese‘ und der Zusammenarbeit mit dem VfL Kesselheim sind auch die infrastrukturellen Grundlagen für eine erfolgreiche Kooperation mit Eintracht Frankfurt gelegt.“

Alexander Richter, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Eintracht Frankfurt, blickt ebenfalls optimistisch auf die Zusammenarbeit: „Die Region ist in Sachen Scouting sehr interessant für uns. Der Idealfall wird sein, dass ein Spieler, den wir bereits früh kennengelernt haben, bei der TuS eine Atmosphäre vorfindet, in der er sich einerseits wohl fühlt und andererseits gleichsam gefordert wie gefördert wird. Sollten junge Spieler dann bei der TuS zu vielversprechenden Talenten heranreifen, möchten wir ihnen die Möglichkeit bieten, bei uns vorstellig zu werden, Probetrainings zu absolvieren oder Gastspieler zu sein und im besten Fall fester Bestandteil unseres Nachwuchsleistungszentrums zu werden.“

Mit der neuen Kooperation setzen beide Vereine ein klares Zeichen: Nachhaltige Talentförderung gelingt am besten, wenn Erfahrung, Know-how und Leidenschaft gebündelt werden. Für die Nachwuchsspieler ergeben sich dadurch bessere Entwicklungsmöglichkeiten, für die Region eine Stärkung des Fußballs – und für beide Vereine ein weiterer wichtiger Schritt in eine erfolgreiche Zukunft.

Christian Krey/Präsident TuS Koblenz und Mathias Beck/Präsident Eintracht Frankfurt. Quelle: TuS Koblenz

Christian Krey/Präsident TuS Koblenz und Mathias Beck/Präsident Eintracht Frankfurt. Quelle: TuS Koblenz

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