Lokalsport | 18.03.2014

SV Rot-Weiß Merl, Damenhandball

Frauen lassen die Punkte bei der SG Ollheim/Straßfeld

Meckenheim-Merl. Merler Frauen kämpften, hatten aber dennoch das Nachsehen. Im Rückspiel der laufenden Saison in der Kreisliga der Frauen wollten die Merlerinnen an den guten Eindruck vom Spiel gegen die HSG Geislar anschließen.

Die Mannschaft konnte aus krankheitsbedingten und schulischen Gründen nur mit neun Spielerinnen am letzten Samstagnachmittag den Weg zur Sporthalle in Heimerzheim antreten.

Im Spiel zeigten die Merler Frauen, dass sie, wie gegen die HSG Geislar/Oberkassel gezeigt, auch gegen Mannschaften aus dem vorderen Tabellendrittel mithalten können.

Bis Mitte der ersten Halbzeit war das Spiel aus Merler Sicht ausgeglichen. Die SG Ollheim/Straßfeld konnte sich maximal ein oder zwei Tore absetzen.

Die zweite Hälfte der ersten Halbzeit lief dann richtig gegen die Interessen der Merler Mannschaft. Vielleicht war die ein oder andere Entscheidung auf Zwei-Minuten-Strafe gegen Merl in dieser Phase zu hart. Insbesondere die letzte Strafe, es war die dritte Zwei-Minuten-Entscheidung gegen eine Merler Spielerin, bedeutete, dass die ohnehin knappe Spielerdecke noch dünner wurde.

Diese Phase nutzten dann die Spielerinnen der SG, um den dann doch klaren 16:10 Halbzeitstand für die SG Ollheim-Straßfeld herzustellen.

Neben dem ständigen Spiel in Unterzahl, schlichen sich hier und da erste Anzeichen der Resignation ein, denn zum Einen musste die Mannschaft den zum Teil körperlich überlegenen Gegnerinnen entgegen treten, zum Anderen durften aber keine weiteren Strafen riskiert werden.

Zweite Halbzeit

Die zweite Halbzeit begann Merl dann mit nur noch acht Spielerinnen im Team. Erstaunlicherweise schien die erste Halbzeit gut weggesteckt worden zu sein.

Die Merlerinnen griffen mutig an und ließen in der zweiten Spielzeit drei Gegentore weniger zu als in der ersten Halbzeit. Dass dieses Spiel nicht das Spiel der Merlerinnen war, zeigte sich in zwei weiteren Szenen. Eine Merlerin wurde dabei so im Gesicht verletzt, dass sie kurze Zeit benommen auf dem Hallenboden liegen blieb und danach nicht mehr weiterspielen konnte.

Eine weitere Merlerin erlitt danach ebenfalls eine Verletzung, die einen vollwertigen Einsatz nicht mehr zuließ.

Sie musste aber weitermachen, da inzwischen keine Spielerin mehr auf der Merler Reservebank saß. Insgesamt ging das Spiel mit 29:20 an die SG Ollheim-Straßfeld.

Da das nächste Spiel gegen Erftstadt spielerisch wie konditionell vergleichbare Anforderungen an die Merlerinnen stellen wird, bleibt für Merl zu hoffen, dass die Verletzten wieder fit werden, damit nicht ohne Auswechselspielerinnen nach Erftstadt gereist werden muss.

Zum Einsatz kamen:

Nadine M. (T), Verena (Veve) B., Maria B., Kristine F., Svenja G., Verena G., Teresa (Resi) G., Anna R., Julia S.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Stellenanzige
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0354#
Rund ums Haus
Vollstreckungsstelle
Rund ums Haus
Kleinanzeige Gartenpflege
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Daniel Ferber ist zwischenzeitlich überregional bekannt. Mit seiner Hymne „Kowelenz“ landete er bereits vor Jahren einen Überraschungs-Erfolg. Mit der Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“ gibt er erneut eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt ab.
683

Mundart-Sänger Daniel Ferber mit neuem Projekt:

Die Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“

Koblenz. Das Jahr 2006 ist vielen Koblenzern in guter Erinnerung: nicht nur durch das deutsche „Sommermärchen“, sondern auch durch ein ganz besonderes Projekt. Unter dem Motto „Dau bes Kowelenz“ produzierten Dirk Zimmer und das Café Hahn ein Kultvideo. Der bekannte Koblenzer Mundart-Sänger hat sich dieses Video vor einigen Wochen durch Zufall noch einmal angeschaut. Spontan entstand bei ihm die Idee, das Projekt in moderner Form neu aufzulegen und weiterzudenken.

Von Horst Hohn aus Mülheim-Kärlich

Weiterlesen

Das Foto zeigt das Ensemble „kleine Bühne“.(v.l.n.r. 1. Reihe: Oscar Neuman, Ole Neumann, Stephanie Neumann2. Reihe: Karim Kirner, Stefanie Käufler, Cecylia Darda, Martina Bouhs, Bettina Kurscheid, Elfi Rüd, Jutta Flink, Walther Heling, Hannelore Busch, Olga Steinke)
650

Bad Breisig. Die Theatergruppe „kleine Bühne“ bringt den beliebten Klassiker „Der Zauberer von Oz“ von L. Frank Baum als Familienstück open air am letzten Juni-Wochenende im Kurpark der ThermalQuellenstadt auf die Bühne. Die Inszenierung wird im Biergarten Barth im Kurpark aufgeführt und verspricht ein fantasievolles Theatererlebnis für die ganze Familie.

Von Rolf HENZGEN aus Bad Breisig

Weiterlesen