Allgemeine Berichte | 08.04.2014

Zeugen Jehovas laden zum Abendmahl ein

„Jesu Opfertod - warum von so großer Bedeutung?“

Wie im ersten Jahrhundert werden Brot und Wein bei der Gedenkfeier gereicht. privat

Wachtberg. Am Montag, 14. April gedenken Jehovas Zeugen weltweit des Todes Jesu Christi. Um das „Abendmahl des Herrn“ zu feiern, versammeln sich auch die ortsansässigen Zeugen Jehovas um 20 Uhr in ihrem Königreichssaal (Gemeindesaal) in der Pecher Straße 25. Jesus selbst führte in der Nacht, bevor er starb, eine Gedenkfeier ein, die an seinen Tod erinnern sollte. Er gab seinen Jüngern die Anweisung: „Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“ (Lukasevangelium 22,19). Aber warum ist es wichtig, seines Todes zu gedenken? Die Bibel erklärt: „Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht“ (Johannesevangelium 3,16, Neue Genfer Übersetzung). Daran glauben Millionen Christen auf der ganzen Welt.

Was nützt uns der Tod Jesu vor fast 2.000 Jahren? Wieso ermöglicht der Glaube an seinen Opfertod ewiges Leben? Diese und ähnliche Fragen werden am 14. April anhand der Bibel beantwortet. Jehovas Zeugen versammeln sich dann in allen ihren Gemeinden zur Abendmahlfeier, um des Todes Jesu zu gedenken. Jeder ist herzlich eingeladen. Im letzten Jahr besuchten im Bonner Raum mehr als 1.000 Personen diese Gedenkfeier in den vier deutsch- und sieben fremdsprachigen Ortsgemeinden von Jehovas Zeugen. Weltweit kamen in 239 Ländern und Territorien über 19 Millionen Personen zu dieser Feier.

Ein weiterer besonderer 30-minütiger Vortrag findet am Samstag, 3. Mai um 17 Uhr ebenfalls in der Pecher Straße 25 statt. Er wird weltweit gehalten und hat das Thema: „Warum lässt ein liebevoller Gott das Böse zu?“ Daniel Schubert aus der Wachtberger Gemeinde wird zu dieser elementaren Frage eine biblisch begründete Antwort geben. Besucherinnen und Besucher sind zu beiden Veranstaltungen herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei und es findet keine Kollekte statt.

Seit dem 22. März bemühen sich Jehovas Zeugen weltweit, so auch in Wachtberg, möglichst vielen Haushalten eine persönliche Einladung zu ihrem wichtigsten religiösen Feiertag zu überbringen. Informationen über die Gedenkfeier sind zu finden auf http://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/zusammenkuenfte/.

Wie im ersten Jahrhundert werden Brot und Wein bei der Gedenkfeier gereicht. Foto: privat

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