Allgemeine Berichte | 10.12.2013

Erstmals waren die Höfe rund um den Dorfplatz in Fritzdorf mit in das Marktgeschehen eingebunden

Mit „Inspiration“überzeugte der älteste Wachtberger Weihnachtsmarkt

Zur Eröffnung des Fritzdorfer Weihnachtsmarktes schmetterten die Gäste, angeführt von Hans-Josef Seidel (r.) gleich einige Weihnachtslieder. VJ

Fritzdorf. Er ist der älteste Weihnachtsmarkt in der Gemeinde Wachtberg und hat seit seiner Premiere im Jahre 1987 nichts von seiner Faszination eingebüßt: Am zweiten Adventwochenende lockte erneut der stimmungsvolle und zauberhafte Fritzdorfer Weihnachtsmarkt rund um den Dorfplatz mit der schönen Kulisse der Kirche St. Georg im Hintergrund. Das emsige Organisationsteam um Elisabeth Hüllen hatte wieder dafür gesorgt, dass die zahlreichen Gäste aller Altersstufen sich hier rundum wohl fühlen konnten.

Bei der Begrüßung dankte die Cheforganisatorin aber besonders Ehrenbürgermeister Peter Schmitz, der einst die Idee für den Fritzdorfer Weihnachtsmarkt hatte und dafür gesorgt habe, dass die Veranstaltung inzwischen zu einer schönen Tradition geworden sei.

So bereicherten diesmal noch mehr Aussteller als in den Vorjahren den Markt mit vielen weihnachtlichen Kreationen und Dekorationen. Hier konnte man bereits seinen Christbaum erstehen oder beim Weihnachtsrätsel sein Wissen um Weihnachtsfest und Adventszeit unter Beweis stellen. Die Kinder schwebten mit dem bescheidenen Kettenkarussell durch die Lüfte oder bastelten selbst Weihnachtsdekorationen, während sich die Eltern Glühwein, Bratapfellikör oder Hexenpunsch schmecken ließen. Dazu wurden leckere Speisen angeboten, wie gebratene Champignons, Backfisch, Bratapfel, Maronen oder den Klassiker der rheinischen Weihnachtsmärkte, selbstgemachter Reibekuchen.

Gestecke, Kerzen und Kuchen

In ihrem beheizten Zelt kümmerten sich die 20 Fritzdorfer Junggesellen um ihren Präsidenten Christopher Flück und seinen Stellvertreter Johannes Hüllen unter anderem mit leckerer „Weihnachtsinspiration“ um das Wohlgefühl der Besucher. Weihnachtliche Gestecke und Kerzen erfreuten die Gäste ebenso wie hübsche Puppen und viele liebevoll selbst hergestellte Artikel.

Holz ist im Treppenbauerort Fritzdorf zu Hause, das spiegelte sich ebenfalls im Angebot wider, und die katholische Frauengemeinschaft war wie stets ein Garant für tolle selbstgebackene Kuchen.

Im Beisein von zahlreichen Gästen eröffneten am Samstagnachmittag Ortsvorsteher Joachim Heinrich und die beiden Vizebürgermeisterinnen Ursula Perkams und Renate Offergeld den Markt offiziell. Dabei wurde sogar gemeinsam ein Weihnachtslied gesungen: „Lasst uns froh und munter sein“, mit tatkräftiger Unterstützung von MGV-Sänger Hans-Josef Seidel. Anschließend erschien der Nikolaus und hatte ein kleines Geschenk für jedes Kind dabei. Das Rahmenprogramm auf der kleinen Bühne bot wieder ein vielfältiges Repertoire mit zahlreichen bekannten Gesichtern. Zum Gelingen trugen unter anderem der Posaunenchor, die Fritzdorfer Chöre, Schulkinder mit weihnachtlichen Liedern, die Vorleseminuten der Märchentante und die Bandorfer Mundharmonikafreunde bei.

Besuch in herrlichen Innenhöfen

Nach zaghaften Anfängen in den Vorjahren entwickelte sich rund um den Dorfplatz erstmals auch ein kleiner, feiner „Höfe-Weihnachtsmarkt“, denn diesmal waren sämtliche Höfe in diesem Teil der Oevericher Straße in das Marktgeschehen mit eingebunden.

Die Besucher erleben die offenen Tore mit ihren herrlichen Innenhöfen und den wunderbaren Angeboten, hier konnte man nach Herzenslust stöbern und mit den Hofbewohnern interessante Gespräche führen.

Die Höfe in der Oevericher Straße waren diesmal Teil des Geschehens beim Fritzdorfer Weihnachtsmarkt, hier durften die Kinder unter anderen Weihnachtsdekorationen basteln.

Die Höfe in der Oevericher Straße waren diesmal Teil des Geschehens beim Fritzdorfer Weihnachtsmarkt, hier durften die Kinder unter anderen Weihnachtsdekorationen basteln.

Zur Eröffnung des Fritzdorfer Weihnachtsmarktes schmetterten die Gäste, angeführt von Hans-Josef Seidel (r.) gleich einige Weihnachtslieder. Fotos: VJ

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Ralf Schweiss
Lampionfest der Feuerwehr Weißenthurm
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0366#
Image
Innovatives rund um Andernach
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
30

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
70

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Gerade bei heißen Temperaturen können sich schnell Maden in der Biotonne bilden.
1915

Biotonne im Sommer pflegen

Biotonne bei Hitze: Maden vermeiden

Kreis Neuwied. In den Sommermonaten können sich im feuchtwarmen Klima der Biotonne schnell unerwünschte Organismen bilden. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied fährt in den Sommermonaten eine wöchentliche Leerung der Biotonne, die das Problem deutlich reduziert. Sie gibt praktische Tipps, was Anwohner darüber hinaus tun können, um unerwünschter Organik vorzubeugen.

Von Laura Tries aus Neuwied

Weiterlesen