Wirtschaft | 04.11.2021

- Anzeige - Raumluftfeuchte entscheidend für Wohngesundheit

50 Prozent Luftfeuchtigkeit ideal gegen Viren, Bakterien und Schimmel

Region. Durch Corona ist die Gesundheit der Menschen in den Mittelpunkt gerückt. In diesem Zusammenhang auch die Bedeutung geschlossener Räume: In ihnen halten sich die Menschen in Mitteleuropa nach Erkenntnissen des Bundesumweltministeriums (BMU) zu 80 bis 90 Prozent des Tages auf. Neben Schadstofffreiheit sind Temperatur, Luftaustauch und vor allem die Raumluftfeuchte entscheidend für ein wohngesundes Umfeld: Denn ist die Raumluftfeuchte zu niedrig, werden Menschen schneller krank. Ist sie zu hoch, entwickeln sich Schimmel & Co. rasend schnell und machen ebenfalls krank.

Das Ausbreitungspotenzial von Grippeviren wird laut einer Studie von Prof. Akiko Iwasaki, Immunbiologin der Yale University, durch die relative Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Sie kommt zum Ergebnis, dass eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent der optimale Bereich ist, um die Ausbreitung von Atemwegsinfektionen (Grippe/ Covid-19) zu bekämpfen. „In diesem Feuchtebereich funktioniert das Immunsystem am effektivsten und Viren werden rasch deaktiviert“, erklärt Dr. med. Walter Hugentobler, Mitautor der Yale-Studie. „Die Festlegung von Mindestwerten für Raumluftfeuchtigkeit könnte die Belastung der Gesellschaft durch saisonale Atemwegsinfektionen, Grippe eingeschlossen, verringern und Leben retten“, ist sich Dr. Hugentobler sicher.

Zu trockene Raumluft: Viren breiten sich schneller aus

Wenn kalte, trockene Luft in ein Gebäude strömt und sich durch Heizen erwärmt, sinkt die relative Luftfeuchte auf nur noch 20 Prozent. Viren überleben in solch trockener Raumluft am besten. Auch auf das Abwehrsystem des Menschen wirkt sich die trockene Luft negativ aus: Die Flimmerhärchen der Atemwege werden langsamer und deren Abwehrfunktion lässt deutlich nach. Dadurch werden Erreger nicht mehr so effizient ab-gewiesen und ausgehustet, sondern verschluckt. Bei Raumluftfeuchte über 60 Prozent gedeihen zunehmend Schimmel und Hausstaubmilben, die allergische Reaktionen und Asthma hervorrufen können.

Aktive Luftbefeuchter bei Bedarf einsetzbar

„50 Prozent Raumluftfeuchte sind der angestrebte Zielwert“, so Michael Piroth, der mit seinem ISOTEC Fachbetrieb auf die Sanierung von Feuchteschäden spezialisiert ist. Dafür sind aktive Luftbefeuchter im Bedarfsfall eine gute Lösung. Sie sorgen für eine optimale relative Raumluftfeuchtigkeit und minimieren dadurch das Erkrankungsrisiko.

Immer gilt: Richtig heizen und lüften

Um eine möglichst optimale Raumluftfeuchte zwischen 40 und 60 Prozent zu erreichen, sollte Wohnraum vor allem in den Wintermonaten immer richtig gelüftet und beheizt werden. „Stoßlüften mit komplett geöffneten Fenstern ist die beste Lüftungsmethode“, betont Piroth. Drei bis fünf Mal fünf bis zehn Minuten Stoßlüftung pro Tag reichen. Richtiges Lüften wird durch kluges Heizen komplettiert. Dafür gilt: Auch bei Abwesenheit sollte bei niedrigen Außentemperaturen durchgehend geheizt werden.

Klimaplatte – intelligenter Baustoff reguliert Raumklima

Neben zahlreichen digitalen Innovationen und richtigem Wohnverhalten helfen auch Baustoffe, die „intelligent“ sind, weil sie „automatisch“ das Raumklima beeinflussen. „Um etwa der Kondensationsfeuchte Einhalt zu gebieten sowie Schimmelpilzbefall vorzubeugen, empfiehlt sich das Anbringen unserer Klimaplatten“, berichtet Piroth. Die ISOTEC-Klimaplatten bestehen aus Calciumsilikat und haben eine gebäudedämmende Wirkung (Erhöhung der Oberflächentemperatur von Außenwänden um bis zu 5°C). Sie erzeugen einen Kreislauf, der das Raumklima automatisch reguliert: Bei fallender Temperatur nehmen sie die erhöhte Raumluftfeuchte auf. Nach erfolgter Lüftung mit trockener Außenluft geben sie die Feuchtigkeit automatisch wieder an die Raumluft ab, so dass ein angenehmes und wohngesundes Raumklima entsteht.

Weitere Informationen unter www.isotec.de.

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