Allgemeine Berichte | 07.08.2025

Die aktuelle ADAC Stauprognose

08. - 10. August: Hohe Staugefahr auf den Autobahnen

Symbolbild.Foto: Pixabay

Region. Das zweite August-Wochenende wird für Autourlauber und -urlauberinnen wieder zur Geduldsprobe. Die Autobahnen werden zeitweise zum Dauerparkplatz. Die aktuelle ADAC Stauprognose.

Stau, Stau, Stau: Rückreise besonders zäh

An diesem Wochenende wird es ähnlich voll auf Deutschlands Autobahnen wie am Vorwochenende. Dabei werden die Staus auf den Rückreiserouten länger als auf den Anreiserouten. An diesem Wochenende enden die Sommerferien in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, eine Woche später in Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland sowie in Teilen der Niederlande. Auch in vielen Regionen Skandinaviens steht das baldige Ferien-Ende bevor.

Die meisten Zwangsstopps wird es an den derzeit fast 1200 Autobahnbaustellen geben, insbesondere wenn Fahrstreifen reduziert sind oder die Baustellen besonders lang sind. Viele von ihnen bleiben auch während der Sommerreisezeit in Betrieb.

Noch ein Hinweis: Um den Reiseverkehr zu entlasten, gilt auf den wichtigsten Autobahnen ein Sommerreise-Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen an allen Samstagen bis einschließlich 31. August, jeweils von 7 Uhr bis 20 Uhr.

Die Spitzenzeiten

Die schlimmsten Staus sind am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag zu erwarten. Wer flexibel ist, sollte ruhigere Alternativrouten planen oder auf einen anderen Reisetag ausweichen. Geeignete Wochentage sind Dienstag bis Donnerstag. Jetzt in der Ferienzeit ist wochentags der Berufsverkehr deutlich geringer. Dennoch sollte man auch hier die Rush Hour am Morgen und späten Nachmittag meiden.

Im Stau: Rettungsgasse bilden!

Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt, und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so funktioniert die Rettungsgasse: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrende auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrende im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte frei machen.

Bußgelder für Autofahrende, die sich nicht an die Vorschriften halten, kosten bis 320 Euro.

Pressemitteilung ADAC

Symbolbild. Foto: Pixabay

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