Pensionierter Polizeibeamter radelt für Rech

1500 Kilometer mit dem Fahrrad: Besondere Hilfe für Dorf an der Ahr

1500 Kilometer mit dem Fahrrad: Besondere Hilfe für Dorf an der Ahr

Bertold Schule möchte mit seiner Aktion das Dorf Rech unterstützen. Foto: privat

24.06.2022 - 11:06

Rech. Ein pensionierter Polizeibeamter radelt für Rech. Dort hat er viele Jahre Urlaub gemacht. Bertold Schule liebt Rech – auch wenn das Dorf in weiten Teilen von der Flut zerstört worden ist. Die 1500-Kilometer-Route führte Schulze (67) auf dem E-Bike durch fünf Länder: Niederlande, Belgien, Frankreich, Luxemburg und Deutschland. Jetzt kehrte er im gemütlichen Winzerhof Bärenbach ein, der ihm seit Jahren vertraut ist. Der Winzerhof, den Barbara und Gerhard Schreier betreiben, war nach der Flut zentrale Anlaufstelle im Dorf. Gerhard Schreier ist Erster Beigeordneter in Rech, er nimmt die Aufgaben des Bürgermeisters war, bis ein Nachfolger für Dominik Gieler gewählt ist. Schulze will mit seiner Aktion daran erinnern, dass an der Ahr noch vieles im Argen liegt. „Versicherungen spielen auf Zeit, Verwaltungen arbeiten bürokratisch, staatliche Hilfen kommen nur schleppend an.“ Die Not sei immer noch sehr groß und dürfe auch über anderen Katastrophen wie dem Ukraine-Krieg nicht in Vergessenheit geraten. Auch Schulzes Frau Christa Amft engagiert sich mit der Katholischen Frauengemeinschaft Brüggen-Bracht für Rech. Die Helferinnen besorgen gezielt Sachspenden, die benötigt werden.

Das Geld, das Unterstützer der Benefizaktion unter dem Stichwort „5 Länder“ auf das Konto der Freiwilligen Feuerwehr Rech einzahlen (IBAN DE 05 5776 1591 0552 7063 00), werde im Dorf an Flutopfer verteilt. Verwaltungskosten entständen nicht, betont Schulze. Bisher seien etwa 1000 Euro zusammengekommen.

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Franz-Josef Dehenn:
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juergen mueller:
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aus Oberwinter:
Die von "näher dran" wissen, was da so seit Jahren und Jahrzehnten so (schief) gelaufen ist. Mit Corona hat das nicht viel zu tun. Die Berichterstattung wird oberflächlich gehalten um gewissen Personen nicht zu nahe zu treten. Diese Katastrophe war vorauszusehen - aber nicht abwendbar....
K. Schmidt:
Warum wird in dem Bericht so oft auf Corona hingewiesen? Oberwinter hat über 3.700 Einwohner, plus Potential aus den Nachbarorten. Wenn dann ein Verein dort nur 15 Mitglieder hat, hat das mit Corona doch nix zu tun. Es gibt Traditionsvereine, die zeitgemäß fortbestehen können. Schützenvereine gehören...
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