Carsten Faber und Andreas Seifen nehmen für das Kinderhospiz Koblenz an der „Pothole“-Rallye teil

2000 Kilometer für den guten Zweck

2000 Kilometer für den guten Zweck

Carsten Faber und Andreas Seifen. Foto: privat

31.05.2021 - 09:38

Kreis Ahrweiler/Koblenz. Carsten Faber und Andreas Seifen haben zwei Gemeinsamkeiten: Beide stammen aus der Eifel und lieben schnelle Autos. Deshalb kamen die beiden Freunde auf die Idee, an einer Rallye teilzunehmen. Aus der eigentlich irrwitzigen Idee wurde bald ernst. Ende 2020 haben Faber und Seifen einen 20 Jahre alten Gebrauchtwagen erstanden, einen Volvo V40 Kombi, Bj. 2000/01, und ihn renntauglich gemacht. Die Arbeit hat sich gelohnt und der TÜV hat seinen Segen erteilt.


Nun galt es nur noch eine geeignete Rallye auszuwählen. Die beiden entschieden sich für die deutsche Version des „Pothole Rodeos“, einem „Low Budget Roadtrip“. Mitmachen dürfen dabei nur Autos, bei denen der Lack bereits etwas ab ist: Sie dürfen maximal 500 Euro kosten, höchstens 50 PS unter der Haube haben und mindestens 20 Jahre alt sein. Die Rallye startet am 15. Juni 2021 und führt in fünf Tagen von der österreichischen Grenze hoch über Tschechien an die Ostsee und von da aus zum Ziel, das irgendwo zwischen Bremen und Hannover liegen muss. Insgesamt gilt es, 2.000 Kilometer zu überstehen, die allesamt über Schleichwege führen.


Rallye-Fans mit großem Herz


Natürlich freuen sich die beiden auf das Abenteuer und die zu meisternden Herausforderungen. „Wir wissen aber, dass es Menschen gibt, die täglich mit noch viel größeren Aufgaben konfrontiert sind“, sagen die beiden Eifelaner. Mit ihrer Tour quer durch Deutschland möchten Seifen und Faber auf die Arbeit des ambulanten Kinder-und Jugendhospiz in Koblenz aufmerksam machen. „Die Organisationen leistet herausragende Arbeit, die es unserer Meinung nach zu unterstützen gilt,“ sind sich die beiden sicher.

Das ambulante Kinder- und Jugendhospiz bietet psychosoziale Unterstützung für Familien unabhängig von Nationalität und Konfession in denen ein Kind oder Jugendlicher aufgrund einer unheilbaren Erkrankung oder Behinderung eine begrenzte Lebenserwartung hat. Sie begleiten die Familien, wenn gewünscht, von Beginn der Diagnose bis über den Tod hinaus. Durch ihren Einsatz möchten sie zu einer höchst möglichen Lebensqualität für die betroffenen Kinder/Jugendliche und ihrer Familien beitragen.

Das ambulante Kinder- und Jugendhospiz möchte mit ihrer Arbeit ermöglichen, dass Kinder bis zuletzt ein für sie lebenswertes Leben führen können. Ohne Spendengelder wäre die großartige Arbeit der MitarbeiterInnen des ambulanten Kinder-und Jugendhospizes nicht möglich.

„Wir haben uns das Ziel gesetzt, einen guten Zweck mit der Teilnahme an der „Pothole Rodeo“ zu verbinden. Der besteht darin, zu meinen auf die Arbeit des ambulanten Kinder-und Jugendhospiz Koblenz aufmerksam zu machen und zum anderen Spenden für die Organisation zu sammeln,“ sagen Faber und Seifen. „Da die Rallye eine Strecke von 2.000 Kilometer umfasst, haben wir uns vorgenommen, mindestens eine Euro pro Kilometer an Spendengeldern zu sammeln“, fügen sie hinzu.


Unterstützer gesucht


Carsten Faber und Andreas Seifen freuen sich über jegliche Unterstützung. Für Firmen besteht die Möglichkeit, auf dem Fahrzeug eine Werbefläche zu mieten. Kontakt zu Carsten und Andreas ist per E-Mail und Telefon möglich:

Info.stadtlandstuss@gmail.com, (0160) 4472310ROB

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Kommentare
Gerda Nehls:
Da der Nabu strickt gegen das Aufräumen war und ist, sollte der Nabu jetzt mal einen Teil der verursachten Schäden/ Kosten übernehmen. Treibgut war in erster Linie eben altes liegengelassenes Gehölz/ Bäume, nicht gemähte Ufer usw. Jetzt unterschreiben lassen, dass sie für die Zukunft für die Schäden...
Tobias Hilken (Bremen):
Habt ihr für den Schwachsinn einen Berater gebraucht? Oder ist das euch beim Würfeln eingefallen. ...
P. Müller:
Wer kommt bitte auf einen solchen Unsinn? Wie um alles in der Welt soll Brennholz das Problem sein, wenn ganze Häuser und Totholz an den Brücken hängen. Manchmal habe ich den Eindruck, die Welt ist echt am Ende!...
Tom:
Ich finde den Kommentar von J. Thul mehr als bedenklich. Die in seinen Augen depressiv machenden Fertig-Garagen sind "... ok für Bauarbeiter auf einer Großbaustelle in Afrika". Traurig, traurig :-( Er gehört zu den vielen Menschen, die solche Initiativen einfach mal mies machen. Eine Art Hobby gelangweilter...
Klaus Rinke:
Sehr guter erster Schritt für die Betroffenen.Und der Vorschreiben oben ......nur Rummotzen sonst nichts?Anstatt das zu Unterstützen erstmal nieder machen.Lachhaft so etwas.Es wird etwas Gutes Geschaffen und nur das zählt....
J.Thul:
Ich kann dem G. Friedrich zustimmen , das sind mehr Fertig- Garagen als was zum wohnen ! Da könnte man sich mehr einfallen Lassen ! Da wird man wirklich depressiv drin ! Ist ok für Bauarbeiter auf Großbaustelle in Afrika , aber nicht für die Senioren im Ahrtal..........
Gertie :
Aha wusste nicht dass dass Brennholz am Stück gelagert wird . Sorry es ist doch eher dass nicht wegräumen von Unterholz am wassernähe, 25 cm brennholzstücken können sich nicht so verkanten . Da sucht man wieder ein schuldige anstatt mal die Augen auf zu machen. Was macht man mit Autos,Containern ,Mülltonnen...
A.Hoffmann:
Ergreifende Bilder aber der Bildanzeige hätte man eine Funktion zum ausblenden hinzufügen müssen...
 
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