Allgemeine Berichte | 28.03.2022, 08:32 Uhr

Die Ahrtalbahn soll bereits Ende 2025 wieder bis Ahrbrück fahren

Ahrtalbahnfreunde: Lob für Deutsche Bahn und Landespolitik

Zerstörte Gleise in Altenahr im Oktober 2021.  Foto: ROB
941

Kreis Ahrweiler. Großes Lob für Deutsche Bahn (DB) sowie die Politik gibt es momentan eher selten. Dies verteilt nun jedoch Wolfgang Groß, Sprecher der Freunde der Ahrtalbahn - nachdem DB jetzt einen Bauzeitenplan für den Wiederaufbau der total zerstörten Strecke von Walporzheim bis Ahrbrück öffentlich präsentiert hat. Dieser wurde von den Bahnfreunden schon länger eingefordert, damit Klarheit über den Wiederaufbau der Ahrtalbahn mit moderner Technik besteht. In die positive Bewertung schließen die Ahrtalbahnfreunde ausdrücklich auch den Zweckverband SPNV Nord ein. Dessen Verbandsdirektor, Thorsten Müller habe sich, so Wolfgang Groß, immer wieder für diesen zügigen Wiederaufbau eingesetzt. Dass die Deutsche Bahn dies nun bis Ende 2025 umsetzen will, bestätigt im Grunde die Untersuchungen, die von externen Bahnexperten auf Bitten der Ahrtalbahnfreunde schon vor einigen Monaten prognostiziert worden sind. Dennoch sehen die Ahrtalbahnfreunde wichtige Fragen in der Pressemitteilung von DB noch nicht geklärt: So sei die Finanzierung der Elektrifizierung der Ahrtalbahn von Remagen bis Ahrbrück noch nicht gesichert, wobei des Land NRW bei der Eifelstrecke bereits Nägel mit Köpfen gemacht habe. Diese zeitgemäße Maßnahme sei von Bundes- und Landespolitkern bislang immer als selbstverständlich dargestellt worden, hinterfragt Wolfgang Groß.

Gefangen in der Dieselsackgasse?

Ohne diese Elektrifizierung sehen die Ahrtalbahnfreunde große Probleme beim Vereinigen mit Zügen der Rheinstrecke in Remagen - das Ahrtal würde zu einer „Dieselsackgasse“. Um auch den von Politik und Land Rheinland-Pfalz geplanten 20-Minuten-Takt bis Ahrbrück sicher zu stellen, bedürfe es jedoch zusätzlicher infrastruktureller Maßnahmen: Notwendig sei für einen 20-Minuten-Takt bis Ahrbrück eine zusätzliche Kreuzungsmöglichkeit in Mayschoß oder Altenahr. Auch der Wiederaufbau des zweiten Gleises in Walporzheim sowie die Modernisierung der Bahnsteige in Bad Bodendorf sind noch nicht im aktuellen Plan enthalten.

Bahnhöfe sollen barrierefrei werden

Die Ahrtalbahnfreunde hoffen, dass im Zuge der Maßnahmen ohnehin alle Bahnhöfe und Stationen barrierefrei umgestaltet werden. Schließlich unterstützen diese die Überlegungen der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, um eine nachhaltige Lösung für einen Haltepunkt im Bereich Heimersheim/Heppingen oder Lohrsdorf zu finden. Dies erfordere, so Groß einige Zeit, sollte aber den Wiederaufbau des zweiten Gleises zwischen Remagen und Bad Neuenahr nicht verzögern. Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger von Bad Neuenahr sollte im Zuge der kommenden Bauarbeiten auch ein neuer Haltpunkt entstehen, etwa in Höhe der Nordstraße, so die Ahrtalbahnfreunde abschließend.

Zerstörte Gleise in Altenahr im Oktober 2021. Foto: ROB

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Erik Blum und Nicole Krystkowiak mit Finisher-Medaille nach ihrer erfolgreichen Teilnahme.
0

Anfang Oktober stand für zwei Mitglieder der LG Laacher See ein sportliches Highlight auf dem Programm: die 28. Ausgabe des Generali Köln Marathon. Mit insgesamt 40.990 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verzeichnete die Veranstaltung einen neuen Rekord und bot eine beeindruckende Kulisse in der Domstadt. Für die LG Laacher See gingen Erik Blum und Nicole Krystkowiak an den Start. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Beim symbolischen Spatenstich für den neuen Hochbehälter oberhalb von Welschneudorf trafen sich die Projektbeteiligten: (v.l.) der stv. Werkleiter der VG Höhr-Grenzhausen Mario Orlovic, Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich, Projektleiter Johannes Stahlhofen und Werkleiter Andreas Klute von den VG-Werken Montabaur, Ortsbürgermeister Ralf Heibel, der Erste Beigeordnete der VG Montabaur Tobias Panne, Geschäftsführer Paul Heibel von der Firma Paul Heibel Tiefbau, Justin Hoerster vom Ingenieurbüro Berthold Becker sowie Klaus Jacoby von Landesforsten und Revierleiter Gebhard Klein vom Forstrevier Elbert-Augst.
0

Die Verbandsgemeindewerke Montabaur haben ein bedeutendes Projekt zur Neugestaltung der Wasserversorgung im südlichen Versorgungsgebiet gestartet. Dieses umfasst die Orte Welschneudorf, Oberelbert, Niederelbert sowie Gackenbach, Horbach und Hübingen. Ein neuer Hochbehälter entsteht oberhalb von Welschneudorf und wird als zentraler Knotenpunkt im Leitungsnetz fungieren. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Mick Schmidt auf der Strecke.
0

Die Motorsportsaison 2026 neigt sich langsam dem Ende entgegen. Für die Fahrer:innen des ACV OC Lahnstein e.V. standen im Oktober noch einmal drei besondere Veranstaltungen auf dem Programm – mit Erfolgen im Geschicklichkeitsturnier, der Deutschen Jugendkart-Slalom-Meisterschaft und beim Nachtkartslalom. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag
Stellenanzeige Technische Betriebsleitung
Bratapfelsonntag
06-Marktbericht 2026
Innovatives aus Andernach
Herbstkirmes Löhndorf
Weitere Artikel
Eddie und Arvid
763

Junge Kater gemeinsam vermitteln

Verspielte Kater Eddie und Arvid suchen Zuhause

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zwei junge Kater suchen gemeinsam ein liebevolles Zuhause. Eddie und Arvid, zwei etwa fünf Monate alte Brüder, suchen gemeinsam ein liebevolles Zuhause. Die beiden Kater sind verspielt, neugierig und verschmust. Sie verstehen sich gut mit anderen Katzen und Menschen und genießen jede Streicheleinheit. Am liebsten möchten sie zusammen in ein Zuhause ziehen, in dem sie nach Herzenslust spielen, toben und kuscheln können.

Von Thomas Trösser aus Bad Hönningen

Weiterlesen

Bei der Ehrung der Jubilare der Dagernova Ahr Winzer eG (von links): Jörg Röcker (15 Jahre), Markus Maldener (35 Jahre), Frank Weingartz (25 Jahre), Stefan Grisotto (25 Jahre, stellvertretender Kellermeister und Betriebsratsmitglied), Vorstand Dirk Wollersheim, Betriebsratsmitglied Ulrike Peters, Betriebsratsmitglied Gregor Kriechel und Vorstandsvorsitzende Heike Holzapfel.  Foto: Dagernova
383

-Anzeige-100 Jahre Betriebstreue:

Dagernova Ahr Weinmanufaktur ehrt vier Jubilare

Dernau. Zusammen stehen sie für ein Jahrhundert Erfahrung und Verbundenheit: Die Dagernova Ahr Weinmanufaktur / Ahr Winzer eG hat vier Mitarbeiter für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt. Vorstandsvorsitzende Heike Holzapfel und Vorstand Dirk Wollersheim gratulierten gemeinsam mit dem Betriebsrat und dankten den Jubilaren für ihren Einsatz.

Weiterlesen