Allgemeine Berichte | 25.11.2022

Feierliche Übergabe des Zentrums Innere Führung

Auf Generalmajor André Bodemann folgt Brigadegeneral Markus Kurczyk

Mit einem Handschlag besiegelt General Zorn (Mitte vorn) die Übergabe des ZInFü. Fotos: Bundeswehr/Hunold

Koblenz. Das Zentrum Innere Führung (ZInFü) hat einen neuen Kommandeur. Auf Generalmajor André Bodemann folgt Brigadegeneral Markus Kurczyk, der vom Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin nach Koblenz wechselt. Generalmajor Bodemann wird nun Stellvertreter des Inspekteurs der Streitkräftebasis. Vollzogen wurde die Kommandoübergabe vom Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, im Rahmen eines feierlichen Appells, an dem rund 150 Gäste aus Militär, Politik und Gesellschaft teilnahmen.

Die Innere Führung ist die Führungs- und Organisationskultur der Bundeswehr. Generalmajor Bodemann war seit März 2020 Kommandeur des ZInFü, das richtungsweisende Kompetenzzentrum für alle Fragen der Inneren Führung. Bodemanns Zeit war geprägt von der Corona-Pandemie und der „Zeitenwende“, die mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine eingeläutet wurde. Die Innere Führung stellt den Kompass bereit, der in Zeiten einer erhöhten Bedeutung für die Landes- und Bündnisverteidigung und eines Krieges in Europa, die notwendige Orientierung und Verhaltenssicherheit für das eigene Handeln liefert.

„Auch wenn ich heute das Kommando über das Zentrum Innere Führung abgebe – und das fällt mir schwer –, bleibt die Innere Führung etwas ganz Besonderes für mich. Entscheidend ist, die Innere Führung richtig zu verstehen sowie sie zu leben, vorzuleben und damit erlebbar zu machen“, sagte Generalmajor Bodemann in seinem Fazit. „Die Innere Führung ist kein Selbstzweck, sondern dient vor allem der Einsatzbereitschaft der Bundeswehr“, ergänzte er.

Der Generalinspekteur dankte Bodemann für sein Engagement als Kommandeur des ZInFü. „Sie handeln stets aus tiefster innerer Überzeugung und beteiligen sich entsprechend lebhaft an der Debatte zur Inneren Führung“, würdigte General Zorn die Verdienste des scheidenden Kommandeurs des ZInFü. „Ihrem eigenen Anspruch als Gestalter und Hauptmultiplikator sind Sie persönlich, aber auch Ihre unterstellten Soldatinnen und Soldaten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in meinen Augen jederzeit gerecht geworden. Dafür danke ich Ihnen allen von ganzem Herzen“, ergänzte er.

In seiner Grundsatzrede zur Inneren Führung unterstrich Zorn die Stellung des ZInFü als tragende Säule in der Persönlichkeitsbildung der Soldatinnen und Soldaten und hob den unmittelbaren Beitrag zur Einsatzbereitschaft der Bundeswehr hervor. Im Anschluss wandte sich General Zorn an Bodemanns Nachfolger. „Es ist mir eine große Freude, Ihnen heute das Kommando über das Zentrum Innere Führung zu übergeben“, begrüßte der Generalinspekteur den neuen Kommandeur. „Sie haben außerordentliche Einsatzerfahrung, alle Härten und Entbehrungen des Soldatenberufs am eigenen Leibe erfahren und Ihre Soldatinnen und Soldaten dabei umsichtig und mit viel Empathie geführt. Sie sind also bestens gerüstet, das Zentrum Innere Führung zu übernehmen“, fuhr er fort.

Brigadegeneral Kurczyk sieht seiner Aufgabe mit Freude entgegen. „Ich freue mich sehr auf die bevorstehende Aufgabe. Innere Führung ist gerade in der heutigen Zeit von herausragender Bedeutung. Die einsatzbereite Soldatin und der einsatzbereite Soldat müssen wissen, wofür sie dienen“, sagte er nach dem Appell. „Wir müssen Innere Führung leben und vorleben; wir am Zentrum Innere Führung machen die Innere Führung zum Kernbestandteil der Einsatzbereitschaft unserer Bundeswehr“, ergänzte er.

Pressemitteilung des

Zentrums Innere Führung

Generalmajor André Bodemann bei seiner Verabschiedungsrede.

Generalmajor André Bodemann bei seiner Verabschiedungsrede.

Mit einem Handschlag besiegelt General Zorn (Mitte vorn) die Übergabe des ZInFü. Fotos: Bundeswehr/Hunold

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