Christian Baldauf zu Hubschraubervideos: Entsetzen über Lewentz – Dreyer ist gefordert

Christian Baldauf zu Hubschraubervideos: Entsetzen über Lewentz – Dreyer ist gefordert

Screenshot Hubschraubervideo. Quelle: SWR/Polizei Rheinland-Pfalz

05.10.2022 - 12:55

Mainz/Ahrtal. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz, Christian Baldauf, zeigt sich schockiert über die neuen Erklärungen von Innenminister Lewentz zu den Flutvideos:

- „[…] Es gab kein belastbares Lagebild. […].“

- „[…] auf den Videos sieht man keine eingestürzten Häuser, keine

Toten, keine verstopften Brücken, man sieht ein treibendes Auto,

vielleicht einen Wohnwagen und ein paar Gastanks. […].“

- „[…] Lewentz sagte am Dienstag, hätte er in der Nacht die Videos

und nicht nur die Fotos gesehen, hätte sich „wahrscheinlich“ nichts

geändert. […].“

(vgl. aktuelle Pressestimmen vom 4. und 5. Oktober 2022)

„Was hat dieser Minister für ein Amtsverständnis? Seine Worte sind zynisch und ein Schlag ins Gesicht all derer, die Angehörige in der Katastrophe verloren haben. Wer solche Videos nicht als Handlungsaufforderung begreift, ist fehl am Platz. Lewentz hat alles Vertrauen verspielt. Wenn er nicht den Anstand findet, selber zurückzutreten, muss Ministerpräsidentin Dreyer Konsequenzen ziehen. Bisher hat sie noch nichts zur Aufklärung beigetragen und weigert sich, Worte der Entschuldigung zu finden. Dabei war es ihr Kabinett, waren es Innen- und Umweltministerium ihrer Regierung, die in der Flutnacht versagten. Chancen, die Menschen im Ahrtal frühzeitig zu warnen und Leben zu retten, wurden nicht ergriffen. Dreyer muss sich fragen, wie ihre Verantwortung als Regierungschefin für die Katastrophe und ihre Aufarbeitung aussieht.“

Baldauf weiter: „Die Videos belegen, dass Polizeikräfte spätestens ab 22 Uhr volle Kenntnis hatten, dass es sich um eine Flutkatastrophe handelte, die keineswegs nur punktuell einige Orte betraf, sondern das gesamte Tal der Ahr. Unglaubliche Wassermassen wälzten sich hinab. Die Inhalte der Videos erreichten den Innenminister. Damit hatte er genug Hinweise auf eine Katastrophe historischen Ausmaßes. Er wusste, dass Menschen in Lebensgefahr waren. Da muss eine Landesregierung sofort mit allen Kräften und Maßnahmen in den Startlöchern stehen und darf sich nicht schlafen legen! Wieso Lewentz nicht handelte, nicht den Krisenstab einberief und nicht die Ministerpräsidentin informierte, ist völlig unverständlich. Sicherlich ist mor-gens ein Lagebild einfacher einzuholen, aber hier war klar, dass man trotz-dem in der Nacht alle Hebel in Bewegung setzen muss, um so schnell wie möglich zu helfen, zu warnen, zu evakuieren, Medien zu informieren. Aber Lewentz konnte sich noch nicht mal zu einer einfachen Lagebesprechung im Innenministerium durchringen.

Pressemitteilung der CDU-Fraktion im Landtag RLP

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juergen mueller:
Bevor solche Kommentare in Umlauf gebracht werden, sollte man sich vorher genau informiert haben. Gibt es solche Sitzungsgelder, dann ist das rechtens, denn umsonst gibt es heutzutage nichts mehr (Zeit heutzutage will vergütet werden). Hier geht es auch nicht darum, wer was erhält, sondern welche...
Bernhard Sommer:
Wirtschaftliche Perspektive? Ich hoffe dass Herr Langner dann auch keine Sitzungsgelder usw. als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Aufsichtsratsmitglied bekommt !!!! Und er kann das dem Weihnachtsmann erklären, dass es erst eine Woche vor Fälligkeit auffällt, dass kein Geld mehr da ist..........
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
juergen mueller:
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