Erntedankfest im Schwesternhaus Kettig
Dankbarkeit für die Früchte des Lebens
Kettig. In festlicher und zugleich besinnlicher Atmosphäre feierten die Kettiger Seniorinnen und Senioren im Schwesternhaus das diesjährige Erntedankfest. Gemeinsam mit Andreas Schneider gestalteten sie einen besonderen Gottesdienst, der Raum bot für Dank, Erinnerung und Gemeinschaft.
„Heute ist ein Tag des Dankes – ein Tag, an dem wir mit allen Sinnen spüren dürfen: Die Erde ist voll von seiner Güte“, so Andreas Schneider in seiner Predigt. Er erinnerte daran, dass Erntedank weit über das hinausgeht, was auf Feldern und in Gärten gedeiht. „Auch in uns wächst eine Ernte – eine Ernte des Herzens, die in der Stille unseres Lebens heranreift.“
Diese Worte fanden spürbaren Widerhall bei den Anwesenden, die viele Lebensjahre und Erfahrungen miteinander teilen. „Im Alter dürfen wir schauen, was in uns gewachsen ist“, zitierte Schneider weiter. „Und mit dem Psalmisten sagen: Danket dem Herrn, denn er ist gütig; denn seine Huld währt ewig.“
Im Anschluss verwies der Prediger auf die „Essbare Stadt Andernach“ als ein lebendiges Zeichen des Teilens und der göttlichen Großzügigkeit. „Was für ein Bild des Miteinanders!“, betonte er. „Wo Menschen teilen, wird aus Mangel Fülle, aus Sorge Zuversicht, aus Dankbarkeit neues Leben.“
Nach dem Gottesdienst blieb die Gemeinschaft noch lange zusammen. Bei Kaffee und Kuchen wurde erzählt, gelacht und erinnert – so, wie es Tradition im Seniorenkreis Kettig ist. „Wir treffen uns alle zwei Wochen mittwochs im Schwesternhaus zum gemeinsamen Plausch“, berichtet Brigitte Müller aus dem engagierten Ehrenamtsteam. „Dabei gibt es immer ein abwechslungsreiches Programm – und natürlich viel Herz.“ Am Ende dankte Andreas Schneider im Namen der Pfarrei Heilig Geist für das Wirken der ehrenamtlichen Helferinnen und inzwischen einem Helfer. Weitere sind gerne willkommen!
Das diesjährige Erntedankfest hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft, Dankbarkeit und gelebter Glaube sind – Werte, die in Kettig nicht nur an diesem Tag gepflegt werden, sondern das ganze Jahr über Früchte tragen.
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