Tierschutzverein Wachtberg e.V.
Das Kernanliegen des Vereins ist es, in Not geratenen Tieren zu helfen
Wachtberg. Fünf Jahre ist es nun her, dass der Tierschutzverein Wachtberg e.V. gegründet wurde. Seitdem ist er aus der Region nicht mehr wegzudenken. Das Kernanliegen des Vereins ist es, in Not geratenen Tieren zu helfen. Katzen, Hunde sowie Kleintiere werden in privaten Pflegestellen untergebracht, wo sie liebevoll gepflegt und tierärztlich betreut werden, ehe sie in ihr permanentes Zuhause vermittelt werden. So jung der Verein noch ist, so hatte er doch schon einige große Aufgaben zu meistern. Stefan Hinz (1. Vorsitzender) und Alex Kühlwetter (2. Vorsitzende) erinnern sich neben den Herausforderungen, die durch die Corona-Krise entstanden sind, besonders an die Flutkatastrophe 2021 zurück. Seit Tag eins war der Tierschutzverein Wachtberg für die Tiere und deren Besitzer im Ahrtal, Rheinbach und Euskirchen im Einsatz. Über 30 Tiere konnten gerettet und temporär in Pflegestellen untergebracht werden. Für viele Flutopfer eine enorme Erleichterung ihr Tier gut versorgt zu wissen, so konnten Mensch und Tier zur Ruhe kommen. Viele der geretteten Tiere konnten später wieder ihren Besitzern übergeben werden. Im Rahmen der Flut hat der Tierschutzverein Wachtberg auch viele Geldspenden erhalten. In diesem Zuge konnte der Verein letztes Jahr eine Großspende von 25.500 Euro an den Schwanenteich e.V. in Sinzig übergeben, dessen Gelände komplett durch die Flut zerstört wurde. Nicht nur durch die Versorgung und Tierarztbesuche entstehen dem Verein hohe Kosten, weswegen er auf Spenden sowie Mitglieder und deren Beiträge angewiesen ist. Ebenso wichtig wie die finanzielle Unterstützung ist eine aktive Hilfe, sei es ehrenamtliche Hilfe bei Aktionen, als Fahrer:in, im Organisationsteam oder als Pflegestelle, bei der gefundene oder abgegebene Tiere untergebracht und bis zur Vermittlung versorgt werden. Eine Pflegefamilie ist unsagbar wichtig für ein Tierleben und hilft darüber hinaus enorm bei einer späteren Vermittlung, da die neuen Besitzer schon sehr viel über das Verhalten ihres neuen Schützlings erfahren. Auf der Homepage (www.tierschutzverein-wachtberg.de) erklärt der Tierschutzverein, was eine Pflegestelle ist und welche Aufgaben diese hat. Für dieses Jahr hat sich der Tierschutzverein wieder einiges vorgenommen. So sucht er zum Beispiel Räumlichkeiten, ein Grundstück oder einen Bauernhof, wo verwilderte Katzen untergebracht und versorgt werden können, denn der Glaube, dass Katzen alleine durchkommen, ist leider falsch. In der Region leben sehr viele Katzen, die im Laufe der Zeit verwildert sind oder schon verwildert zur Welt gekommen sind und nie großartigen Kontakt zu Menschen hatten. Die Tiere, die sich meist nachts auf Nahrungssuche begeben haben ein hartes Leben und keinen dauerhaften Unterschlupf vor Kälte und Nässe. Hinzukommt das Problem der Vermehrung, da diese Katzen nicht kastriert sind, ebenso wie einige Katzen aus privater Haltung. Somit steigt die Zahl der Wildlinge jedes Jahr erneut. Dem Tierschutzverein wäre mit geeigneten Räumlichkeiten zur Versorgung von kranken, operierten und geschwächten Katzen geholfen. Die Katzen würden damit nicht nur einen Unterschlupf und eine Futterstelle finden, sondern einer weiteren Vermehrung könnte durch Kastration entgegengewirkt werden. Ein weiteres großes Anliegen des Vereins ist die Unterstützung der Ukraine und deren Tiere in Not. Die Menschen, die aufgrund des Krieges flüchten, haben teilweise auch ihre Tiere mitgenommen, können sie aber oftmals nicht in ihre Unterkünfte mitnehmen und haben kein Geld für Futter, Medikamente oder eine Operation. Grundsätzlich benötigt der Tierschutzverein Wachtberg e. V. Pflegestellen, Geldspenden und Sach- bzw. Tierfutterspenden und unterstützt bei der Vermittlung der Tiere in Not in vorübergehende Pflegeunterkünfte.
Kontakt: 0151 - 61689537 oder info@tierschutzverein-wachtberg.de
Spendenkonto
Tierschutzverein-Wachtberg e.V., Kreissparkasse Köln, IBAN: DE15 3705 0299 0056 0061 97.
Spendenaufruf Ukraine Betterplace.org, https://betterplace.org/p106904.
1. Vorsitzender Stefan Hinz (l.) und 2. Vorsitzende Alex Kühlwetter.
Über 30 Tiere konnten gerettet und temporär in Pflegestellen untergebracht werden.
Dem Tierschutzverein wäre mit geeigneten Räumlichkeiten zur Versorgung von kranken, operierten und geschwächten Katzen geholfen.
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