Allgemeine Berichte | 11.08.2020

Behelfs-Mundmasken-Gruppe Sinzig Rhein-Ahr spendet für DRK-Notfall-Beatmungsgerät

Ehrenamtliche Helfer unterstützen Rettungskräfte mit Spende

Petra Fix und Ralf Urban (li.) von der Sinziger Behelfsmaskengruppe überreichten 250 Mund-Nasen-Masken und eine Geldspende in Höhe von 250 Euro für die Beschaffung eines neuen Notfall-Beatmungsgerätes an DRK-Bereitschaftsleiter Marco Hengsberg (Mitte). Foto: Thorsten Trütgen

Sinzig. Über eine Geldspende für ein neues Notfall-Beatmungsgerät sowie über 250 Mund-Nasen-Masken freuen sich die Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Sinzig. Am vergangenen Donnerstag überreichten Petra Fix, Gründerin der Sinziger Behelfsmaskengruppe, zusammen mit Ralf Urban, Pressesprecher der Gruppe, die Spenden an DRK-Bereitschaftsleiter Marco Hengsberg.

Über die aktuelle Berichterstattung ist Petra Fix auf die Spendenaktion aufmerksam geworden. Während Fix mit ihrer Gruppe und den hergestellten Alltagsmasken versucht, Infektionen mit dem aktuellen Coronavirus Sars-Cov-2 einzudämmen, müssen die DRK-Rettungskräfte unter Umständen die Konsequenzen einer möglichen Infektion versorgen. Nicht selten ist bei der neuen Erkrankung COVID-19 die Lunge in Mitleidenschaft gezogen. Eine assistierte oder gar kontrollierte Beatmung kann dann eine erforderliche Maßnahme sein.

Die Gruppe um Petra Fix, die sich in nächster Zeit in einem eingetragenen Verein neu formieren möchte, hat in den vergangenen Wochen immer wieder Spenden für die selbst genähten Alltagsmasken erhalten. Momentan sei laut Urban die Gruppe mit Stoffen, Gummibändern und Nähmaterial bestückt, so dass man 250 Euro der erhaltenen Spenden dem DRK-Ortsverein Sinzig e.V. für das neue lebensrettende Notfallbeatmungsgerät zur Verfügung stelle.

„Dieses gesellschaftliche Engagement für die Gesundheit unserer Mitbürger passt einfach gut zusammen“, sagt Petra Fix. DRK-Bereitschaftsleiter Marco Hengsberg nahm stellvertretend für die ehrenamtlichen Rettungskräfte die Spende entgegen. Stolz erklärte er Petra Fix und Ralf Urban auf Nachfrage das Innenleben des Sinziger Rettungswagens sowie der darin befindlichen medizinischen Geräte.

Seit acht Jahren betreibt der DRK-Ortsverein Sinzig e.V. einen eigenen Rettungswagen. Rund 200 Notfalleinsätze bewältigen die ehrenamtlichen Rettungskräfte damit im Jahr für ihre Mitbürger. Eingesetzt wird der RTW bei Großeinsätzen des Bevölkerungsschutzes oder zur sanitäts- und rettungsdienstlichen Absicherung bei Veranstaltungen sowohl im Stadtgebiet Sinzig als auch im Kreis Ahrweiler. Zum Einsatz kommt das Rettungsfahrzeug auch, wenn der regulär für Sinzig zuständige Rettungswagen der DRK-Rettungswache Remagen bereits im Einsatz ist und zeitgleich ein weiterer Notfall eingetreten ist. Auch bodengebundene Rückholaktionen von akut erkrankten oder verunfallten Fördermitgliedern im Rahmen des DRK-Rückholdienstes in heimatnahe Krankenhäuser werden mit diesem Fahrzeug durchgeführt. Zu den hohen Fahrzeugbeschaffungskosten fallen turnusgemäß Kosten für die Wartung und Prüfung der medizinischen Ausstattung an. Aufgrund aktueller notfallmedizinischer Erkenntnisse und Weiterentwicklungen ist zwischendurch die Neubeschaffung von nicht immer günstigen Geräten für das lebensrettende Fahrzeug erforderlich. Wer die Neubeschaffung des Notfall-Beatmungsgerätes für den RTW des DRK-Ortsvereins Sinzig e.V. unterstützen möchte, kann einen Betrag seiner Wahl mit dem Verwendungszweck „Spende Beatmungsgerät“ entweder auf das Konto bei der Kreissparkasse Ahrweiler, DE79 577 513 100 000 501 767, oder bei der Volksbank RheinAhrEifel, DE42 577 615 910 711 104 500, überweisen. Bei Spenden bis 200 Euro ist der Kontoauszug als Beleg für die Steuererklärung ausreichend. Bei höheren Beträgen und einer benötigten Spendenquittung bitten die Rotkreuzler um Kontaktaufnahme per E-Mail an info@ov-sinzig.drk.de.

Petra Fix und Ralf Urban (li.) von der Sinziger Behelfsmaskengruppe überreichten 250 Mund-Nasen-Masken und eine Geldspende in Höhe von 250 Euro für die Beschaffung eines neuen Notfall-Beatmungsgerätes an DRK-Bereitschaftsleiter Marco Hengsberg (Mitte). Foto: Thorsten Trütgen

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