Allgemeine Berichte | 20.09.2021

Kircher hilft mit 100.000 Euro

Ein Herz für die Menschen an der Ahr

v.l.n.r. Udo Breuer (1. Beigeordneter Insul), Marc Lückenbach (Kircher, Schuld), Helmut Pabst (GF, Fa. Kircher), Marco Kriechel (Kircher, Schuld), Helmut Lussi (Ortsbgm. Schuld), Ewald Neiß (Ortsbgm. Insul), Matthias Kircher (GF, Fa. Kircher), Andreas Kircher (GF, Fa. Kircher), Antonia Kircher-Spindler (GF, Fa. Kircher), Gerd Stappen (Gemeinderat Insul). Foto: Kirche

Schuld. Dieser eine Tag im Juli wird wohl den Menschen für immer im Gedächtnis eingebrannt bleiben. Eine Flutwelle vergleichbar mit einem Tsunami hat das Ahrtal überrollt und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Menschen verloren dabei ihr Hab und Gut, viele Verwandte, Freunde und Nachbarn ihr Leben. Aber allen wurde ein Stück Heimat genommen – zum Teil unwiederbringlich!

Seit 2017 ist das Unternehmen Kircher mit zwei Standorten in Schuld und in Adenau mitten in der Katastrophenregion und hilft nun, wo es nur geht! Als familiengeführtes Unternehmen ist dem Seniorchef Matthias Kircher der direkte Kontakt zu Menschen und Leuten sehr wichtig. Von daher wundert es nicht, dass insbesondere ihm die direkte Hilfe vor Ort eine Herzensangelegenheit ist. „Wir – das sind meine beiden Kinder, Andreas und Antonia sowie Geschäftsführer Helmut Pabst, die mit mir gemeinsam das Unternehmen leite, und ich – haben beschlossen, die Erlöse, die in den Niederlassungen Schuld und Adenau in der Zeit vom 15. Juli bis 15. August 2021 angefallen sind, an die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG zu spenden,“ so Matthias Kircher und weiter: „Eine große Summe an Geld wird benötigt, um den Wiederaufbau zu leisten, der von den einzelnen Menschen nicht zu stemmen ist. Die Hilfe wird auch in Wochen und Monaten noch benötigt werden.“

Das Unternehmen Kircher konnte bereits innerhalb weniger Tage nach der Katastrophe Sachspenden der Industrie, Handelspartner und Geschäftsfreunden vermitteln. Auf diese Weise kamen Sachleistungen im Gegenwert von rund 30.000 Euro zusammen. „Als Geldspende geben wir nun noch 70.000 Euro dazu. Das machen wir gerne – denn wir möchten einen Beitrag leisten für die Menschen, für die Region, für eine gemeinsame Zukunft in den Orten an der Ahr!“ erklärt Matthias Kircher, der immer noch sichtlich bewegt ist von den Eindrücken und Gesprächen mit den Betroffenen.

Die symbolische Scheckübergabe fand im Beisein der Bürgermeister aus Schuld und Insul statt.

v.l.n.r. Udo Breuer (1. Beigeordneter Insul), Marc Lückenbach (Kircher, Schuld), Helmut Pabst (GF, Fa. Kircher), Marco Kriechel (Kircher, Schuld), Helmut Lussi (Ortsbgm. Schuld), Ewald Neiß (Ortsbgm. Insul), Matthias Kircher (GF, Fa. Kircher), Andreas Kircher (GF, Fa. Kircher), Antonia Kircher-Spindler (GF, Fa. Kircher), Gerd Stappen (Gemeinderat Insul). Foto: Kirche

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