Allgemeine Berichte | 25.10.2018

Gudrun Mebs besuchte die Lindenbaum-Grundschule

Ein Ort, an dem Geschichten entstehen

Die Autorin verdeutlichte den Kindern, auch ohne Fernseher und Computer überleben zu können

Bei dem Lesevortrag von Gudrun Mebs folgten die Kinder gespannt der Geschichte.  privat

St. Sebastian. Gudrun Mebs schreibt seit vielen Jahren Geschichten für Kinder und hat dafür zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Eines ihrer bekanntesten Bücher ist „Oma schreit der Frieder“.

Bei ihrem Besuch in der Lindenbaum-Grundschule in St. Sebastian stimmt Mebs die gespannt wartenden Kinder auf die Lesung ein, indem sie die Jungen und Mädchen gedanklich mitnimmt an den Ort , wo ihre Geschichten aufs Papier gebracht werden. „Ein Wohnzimmer brauche ich nicht“, erzählt die Autorin, „ich habe nämlich keinen Fernseher. Aber in meiner Küche steht ein großer Tisch mit einer Schreibmaschine und einer Kerze darauf, der mit ganz viel Papier bedeckt ist und auf dem Bleistifte herumliegen, und da schreibe ich meine Geschichten.“

Die Schülerinnen und Schüler sind zunächst sehr erstaunt zu hören, dass jemand ohne Fernseher und Computer überleben kann, tauchen dann aber ein in Mebs Lesevortrag von Frieder, der gerne Leon heißen wollte und deshalb auf all seine Hemden und Unterhosen mit Wasserfarbe LEON schrieb! Mit verschmitztem Gesichtsausdruck beobachtet die Autorin ihre jungen Zuhörer, bindet sie ein in die Geschichte und hält ihre Aufmerksamkeit über 60 Minuten aufrecht.

Der kindliche Wunsch nach einem glücklichen Ausgang der Geschichte erfüllt sich, und so stehen die Kinder begeistert an, um eine Autogrammkarte zu erhalten. Viele kaufen zur Erinnerung ein Buch und am Nachmittag sind schon die ersten Kinder auf Sitzkissen gemütlich in der Ecke sitzend zu sehen, wo sie in ihrem neuen Buch schmökern.

Diese Veranstaltung hat ihren Sinn erfüllt und Kindern Freude an Geschichten in Büchern zum Vorlesen, selber Lesen und der Entwicklung der Vorstellungskraft geschenkt.

Bei dem Lesevortrag von Gudrun Mebs folgten die Kinder gespannt der Geschichte. Foto: privat

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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