St. Matthiasbruderschaft setzt Pilgerstein an der Pfarrkirche

Feierliche Einsegnung

Feierliche Einsegnung

Der neue Pilgerstein wurde kürzlich eingeweiht. Foto: privat

26.06.2018 - 12:13

Kobern-Gondorf. Seit ihrer Gründung im Jahr 1989 gehört die Matthiasbruderschaft zum Gemeindeleben von Kobern-Gondorf. Die erste Pilgerwanderung über drei Tage zum Apostelgrab in Trier liegt nun bereits 30 Jahre zurück. Was damals mit sieben Pilgern begann, ist heute neben der Sorge um die geschichtsträchtige Matthiaskapelle hoch über dem Ort zur jährlichen Tradition geworden. Inzwischen ist die Gemeinschaft, deren Mitglieder aus der Umgebung wie Hunsrück, Eifel, Maifeld, Koblenz, Rheindörfer kommen, auf 150 angewachsen, davon nehmen circa 60 bis 80 jeweils am Pilgern teil. Im Jahr 2019 steht das nächste Jubiläum an: 30 Jahre St. Matthiasbruderschaft. Die Idee, einen Pilgerstein zu setzen, um damit auf die Gemeinschaft hinzuweisen, wurde schnell realisiert. Dank der Unterstützung seitens der Kirchengemeinde, fand sich ein eindrucksvoller Platz neben dem Eingang der St. Lubentius Pfarrkirche in Kobern. Der Bildhauer, Herr Hippel aus Mayen, hat sehr anschaulich das Emblem der Bruderschaft mit den einzelnen Stationen des jährlichen Pilgerweges nach Trier in einem Basaltrelief plastisch dargestellt. Kürzlich wurde nach einem Gottesdienst in der Pfarrkirche, zelebriert von Pfarrer Fuchs, im Beisein der Matthiasbruderschaft, geladenen Gästen, Besuchern aus dem Dekanat und Herrn Hippel der Pilgerstein feierlich eingesegnet. Die Matthiasbruderschaft möchte damit ein Zeichen mit besonderer Bedeutung innerhalb der Kirchengemeinde setzen. Gleichzeitig ist es auch ein Hinweis für Menschen, sich für das vielfältige Tun zu interessieren, die Verantwortlichen anzusprechen oder sich der Bruderschaft anzuschließen. Da die Geselligkeit und das Miteinander in der Bruderschaft sehr gepflegt werden, hat man sich auch bei dieser Gelegenheit wieder zusammengefunden und saß noch lange bei guter Bewirtung und angeregter Unterhaltung am Koberner Marktplatz.

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juergen mueller:
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