Allgemeine Berichte | 27.09.2022, 15:14 Uhr

Mosaik der Kulturen hatte ins Kapuzinerkloster eingeladen

Friedliches Miteinander aller Ethnien betont

Erwartungsgemäß herrschte am Friedensstand der ukrainischen Gruppe ständig großer Besucherandrang. Fotos: TE
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Cochem-Zell. Unter dem Motto „Gemeinsam in Frieden leben“ eröffnete die Integrationsbeauftragte des Landkreises, Ramona Junglas, die mittlerweile zur Tradition gewordene Veranstaltung Mosaik der Kulturen. Bewährter Austragungsort in diesem Jahr war einmal mehr das städtische Kapuzinerkloster mit den Räumlichkeiten Pater-Martin-Saal, Maria-Elisabeth-Saal, Refektorium, dem Klosterinnenhof sowie dem angrenzenden Schulhof der Grundschule. Herzliche Grußworte im Rahmen der Eröffnung fanden neben Landrat Manfred Schnur ebenso die beiden Bürgermeister Walter Schmitz und Wolfgang Lambertz, denen sich religiöse Leitworte der anwesenden Geistlichkeit anschlossen. Mit bolivianischer Musik und Tanzeinlagen aus dem südamerikanischen Land startete das unterhaltsame Bühnenprogramm, das überwiegend von Tanz, Musik, Gesang und Schauspiel geprägt war. Hier verdienten sich im Anschluss an die bolivianische Performance, die Streetdance-Tanzgruppe und die Ballettformation des TUS Kaisersesch, sowie eine ukrainische Tanz- und Singgruppe für ihre Darbietungen den Beifall des erfreuten Publikums. Auch geizte dieses bei den gelungenen Auftritten der Musical AG der Realschule plus Kaisersesch, den Beiträgen des Koptischen Chors, dem Akkordeon Orchester Vulkaneifel sowie dem Storytelling von Emad Girgis nicht mit Applaus. Unter dem Titel „Beethoven-Mosaik“, einer gemeinsamen musikalischen Schlussaktion (Rudelsingen) mit Beteiligung des Familienchors Brauheck, setzte man unter der Regie von Kantorin Marion Oswald den klangvollen Schlussakkord des Bühnenprogramms.

Internationale Kunst-, Spiel-, Spaß-, Ess- und Trinkkultur

Gut besucht waren auch die anderen Eventräumlichkeiten, in denen neben einigen Info- und Aktionstischen auch diverse Stände betreffend internationale Kunst-, Spiel-, Spaß-, Ess- und Trinkkultur aufgebaut waren. Diesbezüglich waren Länder von Südamerika über Europa bis nach Asien vertreten und diese konnten mit ihrer Angebotsvielfalt die Veranstaltungsbesucher nachhaltig beeindrucken.

Vor allem die zum Teil exotisch anmutenden Gaumenfreuden standen beim ebenfalls international vertretenen Publikum hoch im Kurs. Ein Umstand, der den gewogenen Anbietern immer wieder ein freudiges Lächeln ins Gesicht zauberte. Erwartungsgemäß großer Andrang herrschte am Friedensstand der ukrainischen Gruppe, der mit farbenfrohen Textilhandarbeiten und buntem Blütenkopfschmuck überwiegend Kids anlockte. Die Graphiken- und Bilderausstellung von Künstlern aus Kaisersesch in Kooperation mit dem MGH traf ebenso auf Interessenten wie der Infostand der Kreisverkehrsschule mit seinen Lehrspielzeugen. Virtuelles Schweißen war beim Stand der Handwerkskammer angesagt, wo sich auch ungeschickte Handwerker die Finger nicht verbrennen konnten. Zur Kaffeezeit am Nachmittag stand dann der Kuchen- und Brezelstand im Fokus des Interesses, wobei zu den süßen Backwaren auch frisch aufgebrühter Tee mundete. Abschließender

Höhepunkt war die Verlosung eines Fahrrades unter den TeilnehmerInnen der Veranstaltung, das von Radsport Schrauth (Cochem) gespendet wurde. Eine friedliche, fröhliche und kurzweilige Veranstaltung, die auf ehrliche Werbung für das Miteinander aller Ethnien setzte.

In diesem Jahr fand die Traditionsveranstaltung Mosaik der Kulturen im Cochemer Kapuzinerkloster statt.

In diesem Jahr fand die Traditionsveranstaltung Mosaik der Kulturen im Cochemer Kapuzinerkloster statt.

Friedliches Miteinander aller Ethnien betont

Friedliches Miteinander aller Ethnien betont

Erwartungsgemäß herrschte am Friedensstand der ukrainischen Gruppe ständig großer Besucherandrang. Fotos: TE

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