Allgemeine Berichte | 19.04.2021

Zum 100. Geburtstag von Oberst Reinhard Hauschild (1921–2005)

Gedenkschrift berichtet von facettenreichem Leben und Wirken

Gründervater von „Radio Andernach“ war auch Fernsehkoch und Vieles mehr

Reinhard Hauschild (links), Gründervater des Truppenbetreuungssendersder Bundeswehr „Radio Andernach“ ist auch an seinem 100. Geburtstag noch präsent in Mayen. Fotomontage: Maximilian Maiwald

Mayen. Der Namensgeber der Oberst-Hauschild-Kaserne im Eifelstandort Mayen wäre am 14. April 2021 einhundert Jahre geworden. Das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw) erinnert zu diesem Anlass an das Leben und Wirken dieser prägenden Persönlichkeit mit einer hochwertigen Gedenkschrift. Ein Autorenteam aus dem ZOpKomBw analysierte Hauschilds Tagebücher, Briefe, Manuskripte und weitere Originalquellen (zum Teil aus dem Militärarchiv in Freiburg) unter der Fragestellung, ob der kriegsgediente Hauschild ein „Traditionsstifter für die Bundeswehr“ sein kann?

Hauschild, Jahrgang 1921, hatte als Offizier in zwei grundlegend unterschiedlichen Armeen gedient, der Wehrmacht und der Bundeswehr. In der Gedenkschrift werden Hauschilds persönliche Haltungen zu zentralen Ereignissen seiner Zeit (wie dem Attentat vom 20. Juli 1944) als auch seine grundlegenden Einstellungen (wie zum Gegner im „Kalten Krieg“) ausführlich erläutert. Dabei wird deutlich, dass Hauschilds Gedanken- und Verhaltensmuster geprägt waren von zeitlos gültigen Werten, die generationsübergreifend Orientierung für die Gegenwart und Zukunft geben können.

In Erinnerung bleiben wird Hauschild überdies als Gründervater des Truppenbetreuungssenders der Bundeswehr „Radio Andernach“ sowie als bekannter und erfolgreicher Autor des Romans „Beurteilung für Hauptmann Brencken“. Hauschild spiegelt in diesem Werk die Anfangsjahre der Bundeswehr trefflich wider und erfasst zugleich das Thema Tradition auf eine moderne Weise. Hauschild war ebenfalls Herausgeber zahlreicher „Jahrbücher des Heeres“, ein hochdekorierter Fernsehkoch u. v. m.

Die Gedenkschrift wird bereichert durch einen Beitrag von Thomas Hauschild über seinen Vater sowie durch ein Grußwort vom renommierten Militärhistoriker Prof. Dr. Sönke Neitzel. Ferner wurde das Autorenteam fachlich unterstützt vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Die erste Auflage der Gedenkschrift wird zum 100. Geburtstag an die Beschäftigten im ZOpKomBw in der Oberst-Hauschild-Kaserne verteilt. Für weitere Interessierte wird voraussichtlich ab Sommer eine zweite Auflage über den Buchhandel zur Verfügung stehen.

Pressemitteilung ZOpKomBw

Reinhard Hauschild (links), Gründervater des Truppenbetreuungssenders
der Bundeswehr „Radio Andernach“ ist auch an seinem 100. Geburtstag noch präsent in Mayen. Fotomontage: Maximilian Maiwald

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