Hausmeister des Rhein-Gymnasiums in den Ruhestand verabschiedet

Herr Heinz das Schultor schließt ab

Nach 18 Jahren verlässt Werner Heinz die Schule

22.12.2020 - 12:16

Sinzig. Nach fast 18 Dienstjahren als Hausmeister am Rhein-Gymnasium Sinzig ist Werner Heinz Anfang Dezember in den Ruhestand gegangen. Damit verliert die Schule einen überaus engagierten, zuverlässigen und kompetenten Mitarbeiter, der von allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft sehr geschätzt wurde.


Alle Schüler und Schülerinnen kannten Herrn Heinz von Beginn ihrer Schulzeit am Rhein-Gymnasium an als DEN Ansprechpartner für Probleme, die über den Unterricht hinausgehen. Wann immer etwas fehlte oder repariert werden musste, Werner Heinz wusste eine Lösung und war stets hilfsbereit zur Stelle. Nicht nur aus Schülersicht war der Hausmeister ein wichtiger Ansprechpartner am Rhein-Gymnasium. „Ich werde das gute Verhältnis zu den Schülern vermissen. Die Zusammenarbeit mit ihnen war immer sehr schön“, betont auch Heinz rückblickend das gute Umfeld an der Schule.

Der Arbeitstag eines Schulhausmeisters beginnt schon lange, bevor die Schülerinnen, Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer um 8 Uhr mit dem Unterricht beginnen. Heinz war morgens der Erste, der die Tore und Türen aufschloss, und seine Tätigkeit endete oft auch lange nach Dienstschluss des Kollegiums. Vor Schulbeginn wurde die Technik überprüft. Wenn der Unterricht begann, musste schließlich alles reibungslos funktionieren. Im Laufe des Vormittags kamen dann täglich neue und ganz verschiedene Anliegen von Schüler- und Lehrerseite, die es zu erledigen gab. Kein Tag glich dem anderen, auch das war es, was Heinz an seinem Beruf sehr schätzte. Die gut ausgestattete Werkstatt von Herrn Heinz gab es zu seinem Dienstantritt in der Form noch gar nicht. Er baute sie im Laufe der Jahre nach und nach aus und erweiterte die Ausstattung mit Werkzeug und Geräten. Werner Heinz leitete außerdem gemeinsam mit seiner Frau Gisela seit vielen Jahren den bei Schülern und Lehrern sehr beliebten Schulkiosk, in dem man sich in den Pausen mit Snacks aller Art versorgen kann.

Und der Beruf des Hausmeisters an einer großen Schule wie dem Rhein-Gymnasium besteht aus weit mehr als nur darin, den Laden am Laufen zu halten. „Die Identifikation mit der Schule ist das A und O!“, fasst Heinz seine Rolle zusammen. „Für mich waren die Höhepunkte im Schuljahr immer auch die Veranstaltungen, die ich mit den Kolleginnen und Kollegen und den Schülern vorbereitet habe, wie zum Beispiel der Abschlussball. Besonders beeindruckend war auch die Zusammenarbeit mit der Kleinen Theater-AG, wenn wir alles für die Aufführungen aufgebaut haben. Dabei mitzuhelfen, das hat mir immer Spaß gemacht.“ Unvergessen bleibt auch Heinz’ Teilnahme an der „Tour der Hoffnung“ im Jahr 2016. Dort konnte man den Hausmeister als Rennradfahrer seine Runden drehen sehen, als er für einen guten Zweck mal als Sportler an einer Schulveranstaltung teilnahm und die anderen Radler hinter sich ließ. Für seine Hobbies wie den Radsport und den Triathlon wird Werner Heinz im Ruhestand mehr Zeit haben. Ebenso freut er sich auf Unternehmungen mit seiner Familie an den Wochenenden, wenn es die Umstände wieder zulassen.

Seinen dicken Schlüsselbund mit 30 Standardschlüsseln hat Heinz jetzt an seinen Nachfolger Omar Messaoudi übergeben. Und wie man Heinz kennt, wird er dem neuen Hausmeister bei Fragen immer zur Seite stehen.

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Gabriele Friedrich:
Was regen sich die Leute auf ? Alles was gehackt werden kann, ist nicht sicher. Strengt euch halt mehr an. Vielleicht sagt euch der 14jährige, wo es dran gelegen hat. Kinder haben heute keine Interessen mehr, keine Luft, keine Freundschaften und vor allem keine Eltern daheim- also keine Ansprechpartner. Mir...
juergen mueller:
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Gabriele Friedrich:
Wir kommen aus dem "Unterstützen" gar nicht mehr raus. Jede Stadt sollte sei Tierheim unterstützen- vor Ort. Die Tierärzte finde ich auch viel zu teuer. Das kann sich ein alter Mensch gar nicht mehr leisten. ...
juergen mueller:
Der Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit und vor allem Unterstützung der Tierschutzarbeit vor allem durch Bund, Land und Kommunen ist etwas, was gerade dort immer nur auf taube Ohren stößt. Corona muss ja für vieles herhalten, was vor allem die menschliche Einschränkung betrifft. Diese, auch wenn es finanziell...
Gabriele Friedrich:
Es geht doch hinten und vorne nicht weiter. Termin Shopping-mit mir nicht. Dann kaufe ich lieber weiter online ein. Macht endlich die Läden auf !...
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