Landesjugendring Rheinland-Pfalz e. V.
Jugendarbeit auch unter den aktuellen Bedingungen ermöglichen!
Mainz. Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz, die Sportjugend Rheinland und die AG Jugendpflege im Landkreis Trier-Saarburg rufen gemeinsam die Landesregierung auf, zügig eine Strategie für einen Wiedereinstieg in Angebote der Kinder- und Jugendarbeit zu verabschieden.
Mit den Entscheidungen zu Kontaktbeschränkungen und weiteren Maßnahmen zur Verringerung der Ausbreitung der Corona-Pandemie finden seit Mitte März keine physischen Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit mehr statt. In kürzester Zeit haben viele Träger der Kinder- und Jugendarbeit auch in Rheinland-Pfalz mit vielfältigen kreativen digitalen Angeboten reagiert. Die Angebote werden sehr gut angenommen, ersetzen aber nicht den direkten persönlichen Kontakt.
„Kinder- und Jugendarbeit lebt von den Beziehungen zwischen den Teilnehmenden, Gruppenmitgliedern und Jugendleiter*innen bzw. Mitarbeiter*innen, sie lebt von Kommunikation und Interaktion, von dem gemeinsamen Spielen, Handeln, aber auch von Unbeschwertheit und Sorgenfreiheit.“ erläutert Maria Leurs, Vorsitzende des Landesjugendringes.
Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes ergänzt: „Leider spielt in der aktuellen öffentlichen Diskussion um die Auswirkungen der Kontaktbeschränkungen und weiterer Maßnahmen auf die unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereiche die Situation von Kindern und Jugendlichen keine wahrnehmbare Rolle, obwohl auch sie massiv von den Einschränkungen betroffen sind. Kinder und Jugendliche werden allenfalls unter dem Fokus des Betreuungsbedarfes im Zusammenhang mit der Kita-Öffnung für Kinder systemrelevanter Eltern oder der schulischen Bildung thematisiert, wobei hier in erster Linie der Aspekt der Qualifizierung bei der Öffnung für Prüfungs- und Übergangsjahrgänge eine Rolle spielt.“
Eine Öffnung der Kinder- und Jugendarbeit unter den Vorzeichen von Kontaktbeschränkungen, Abstandsgeboten und strengen Hygieneregeln umzusetzen, wird eine große Herausforderung für die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen darstellen. Aber die Mehrzahl der Träger ist sehr daran interessiert, wieder Angebote zu machen, die auch – neben den bereits erprobten, als auch geplanten digitalen Angeboten – ein reales Zusammentreffen ermöglichen.
Hierzu wurde seitens der Träger der Jugendarbeit ein Grobkonzept vorgeschlagen, dessen Grundlage ist, Angebote der Kinder- und Jugendarbeit gleichermaßen bei der Lockerung der Beschränkungen zu berücksichtigen, wie es in anderen gesellschaftlichen Bereichen geschieht.
Die Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienevorschriften ist dafür eine Grundvoraussetzung. Die Aufklärung über erforderliche Maßnahmen die und deren Umsetzung, wie auch das Einhalten anderer Vorschriften, gehören zum pädagogischen Grundverständnis der Kinder- und Jugendarbeit.
Konkret könnten Regelungen getroffen werden, dass beispielsweise Außenanlagen von Jugendzentren, Jugendtreffs und Vereinsheime sowie Skateranlagen etc. in dem Maße genutzt werden können, wie auch Spielplätze geöffnet werden. Gruppenbezogene Angebote und der offene Betrieb in Jugendzentren etc. müssen für Kleingruppen wieder unter ähnlichen Rahmenbedingungen stattfinden können wie Angebote von Sportvereinen oder der Schulunterricht. Maßnahmen mit Übernachtungen (Seminare, Freizeiten) könnten wieder stattfinden, wenn auch touristische Reisen gestattet sind.
Landesjugendring Rheinland-Pfalz, Sportjugend Rheinland und AG Jugendpflege im Landkreis Trier-Saarburg fordern die rheinland-pfälzische Landesregierung dringend auf, die vorgestellten Möglichkeiten für die Öffnung der Kinder- und Jugendarbeit umgehend zu prüfen und schnellstmöglich Entscheidungen zu treffen, die den Trägern der Jugendarbeit eine klare Perspektive für ihre Planung ermöglicht und Kommunen und Landkreise in die Lage versetzt, Angebote der Kinder- und Jugendarbeit nach Prüfung der festgelegten Kriterien wieder freizugeben.
In Kürze stehen zudem die Sommerferien an – und damit stehen alle Jugendverbände, kommunalen Jugendpflegen, Initiativen und Vereine vor Ort vor der Frage, ob und wie sie in diesem Jahr Ferienangebote – die von den jungen Menschen dringend als unverzweckte, selbstbestimmte Freiräume – gebraucht werden, durchführen können. Fast alle Träger haben bereits ihre großen Zeltlager, Feriencamps und Freizeiten im Ausland abgesagt und stellen aktuell Überlegungen an, wie Ferienangebote vor Ort unter Einhaltung der bestehenden Schutzbedingungen durchführbar wären.
Der Landesjugendring Rheinland Pfalz (LJR-RLP) ist der Zusammenschluss von mehr als 20 Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam erreicht er ca. 200.000 Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring vertritt die Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft.
Pressemitteilung
Landesjugendring
Rheinland-Pfalz e. V.
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Im Bereich der Ahrtalbahn könnte es nachts etwas lauter werden:
Ab 15.04.: Schleifzüge fahren auf der Ahrstrecke
Kreis Ahrweiler. Seit Dezember 2025 fahren die Züge wieder vollständig auf der gesamten Ahrstrecke zwischen Remagen und Ahrbrück. Seit März 2026 sind beide verkehrenden Linien rein elektrisch und damit umweltfreundlicher unterwegs. Damit die neuen Schienen nun noch einen „letzten Schliff“ erhalten können, wird nachts ein Schleifzug unterwegs sein. Dies betrifft die folgenden Zeiträume und Abschnitte:
Weiterlesen
Ausbau der Ladeinfrastruktur am Rathaus
Neuer Schub für die Elektromobilität
Meckenheim. Das regionale Energieunternehmen e-regio erweitert die Ladeinfrastruktur in Meckenheim und schafft am Rathausparkplatz zusätzliche Möglichkeiten zum komfortablen Laden von Elektrofahrzeugen. Aufgrund der hohen Nutzung der bestehenden Ladesäule werden derzeit zwei neue AC-Ladesäulen mit insgesamt vier Ladepunkten installiert. Die neuen Ladepunkte sind so angeordnet, dass sie von jeweils zwei Parkbuchten optimal erreichbar sind.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Ortsübliche Bekanntmachung
Sinzig. Ortsübliche Bekanntmachung über die öffentliche Bekanntgabe der Bestimmung und Abmarkung von Flurstücksgrenzen in der Gemeinde _Sinzig_______ In der Gemarkung __Bodendorf______, Flur __13__, Flurstücke __124/1, 133______ wurden die Flurstücksgrenzen aus Anlass einer Liegenschaftsvermessung auf Antrag bestimmt und abgemarkt. Über diese Maßnahmen wurde am _17.3.2026_ eine Grenzniederschrift angefertigt.
Weiterlesen
