Stadt Mülheim-Kärlich hebt Ausschreibungsverfahren auf
Kein Investor: Zukunft des Tauris derzeit ungewiss
Mülheim-Kärlich. Die Zukunft des Mülheim-Kärlicher Freizeitbades Tauris bleibt ungewiss. Der Stadtrat hatte im vergangenen August beschlossen, einen Investor für das sanierungsbedürftige Bad zu suchen. Doch die EU-weite Ausschreibung des Wettbewerbs blieb ohne Erfolg. In seiner jüngsten Sitzung entschied der Rat daher, das Verfahren aufzuheben. Wie es jetzt mit dem Tauris weitergeht, ist offen.
Seit 1991 ist das Freizeitbad Tauris ein Publikumsmagnet für Menschen aus der gesamten Region. Das benachbarte Schulzentrum, Vereine und private Anbieter nutzten das Bad mit der markanten Architektur zudem für Schwimmunterricht und weitere Gesundheitsangebote. Im März 2020 machte die Corona-Pandemie Sport und Spaß im Freizeitbad ein Ende: Das Tauris musste schließen. Als die Pandemie-Verordnung im Sommer 2021 eine Öffnung wieder möglich machten, sorgten Probleme mit der Dachkonstruktion dafür, dass die Türen geschlossen bleiben mussten. Im Anschluss sollte das in die Jahre gekommene Bad generalsaniert werden, ein modernes Energieversorgungskonzept und eine attraktivere Gestaltung bekommen. Dafür wollte die Stadt über 17 Millionen Euro investieren.
Bei der Summe blieb es nicht: Die Kostenschätzung stieg auf rund 23 Millionen Euro. 2024 sollten die Arbeiten starten. Um bis dahin der Bevölkerung, die bereits seit drei Jahren auf das Bad verzichten musste, zumindest vorübergehend die Möglichkeit zur Nutzung des Tauris zu geben, sollte es eine Interimsöffnung geben. Doch die Kommunalaufsicht gab den nicht ausgeglichenen Haushalt der Stadt nicht frei. Gar eine komplette Schließung des Tauris rückte in den Fokus. Angesichts des Haushaltsdrucks und der enorm gestiegenen prognostizierten Kosten für die Generalsanierung entschied sich der Stadtrat im August 2023, einen Investor für das markante Gebäude zu suchen. Das Wettbewerbsverfahren sah vor, dass das Tauris als Freizeitbad erhalten bleibt und die Aspekte Gesundheit, Wellness und Schulschwimmen weiterhin berücksichtigt werden. Jetzt ist klar: Nach der Durchführung des Verfahrens liegt kein wertbares Angebot vor. „In dieser Situation bleibt uns nichts anderes übrig, als das Vergabeverfahren aufzuheben“, sagte Stadtbürgermeister Gerd Harner mit Bedauern: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir einen Investor finden und die Menschen in der Region das Tauris bald wieder hätten nutzen können.“ Wie es nun weitergeht, ist offen.
Pressemitteilung der
Stadt Mülheim-Kärlich
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Das schwimmbad muss erhalten 76bleiben! Es ist ein tolles Bad für jung und alt. Besser als die deichwelle. Dazu noch ist es für viele ein kleiner nostalgiepunkt. Nun bleibt das schwimmbad aber weiterhin dauerhaft geschlossen.
Eine entscheidung der wiedermal die allgemeinheit, ganz besonders die kinder ausbaden müssen. Erhaltet das bad! Es darf nicht so enden wie das waldschwimmbad in feldkirchen!