Allgemeine Berichte | 12.09.2025

Industriehafen Koblenz als Prüfgebiet für klimafreundliche Energieversorgung

Koblenz startet Machbarkeitsstudie zur kommunalen Wärmeplanung

Oberbürgermeister David Langner (v.l.) und Geschäftsführer Lars Hörnig (v.m.) freuen sich gemeinsam mit den Teilnehmern des Projekts über die Einreichung des Förderantrags. Foto: Sascha Ditscher

Koblenz. Die Stadt Koblenz hat im November 2024 als eine der ersten rheinland-pfälzischen Kommunen den kommunalen Wärmeplan beschlossen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung klimaneutraler Energieversorgung gemacht. Der Wärmeplan bildet die Grundlage, um die Wärmewende strategisch voranzubringen. Ziel der Wärmeplanung ist es, den Weg in eine klimafreundliche, sichere und bezahlbare Energieversorgung der Zukunft zu ebnen.

Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung wurde das Gebiet rund um den Industriehafen Koblenz – Wallersheim/Kesselheim – als sogenanntes Prüfgebiet ausgewiesen. Ziel ist es, die energetische Zukunft des Standorts nachhaltig und klimafreundlich zu gestalten. Bereits seit 2023 engagieren sich die Hafenanrainer in einem Netzwerk „Klimahafen Koblenz“, das die Zusammenarbeit in Fragen der Energie- und Ressourceneffizienz fördert.

Aus diesem Netzwerk heraus haben sich inzwischen fünf Unternehmen – Stadtwerke Koblenz, Novelis Koblenz GmbH, Kimberly-Clark, Avanguard Malz sowie Verre Recycling GmbH & Co. KG – gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt und der Energieversorgung Mittelrhein AG zusammengeschlossen, um die nächsten Schritte einzuleiten. Geplant ist die Erstellung einer Machbarkeitsstudie, die wichtige Erkenntnisse darüber liefern soll, ob das Gebiet künftig als Wasserstoffnetzgebiet oder als Wärmenetzgebiet ausgewiesen wird.

Die Machbarkeitsstudie soll über das Programm „ZEIS – Zukunftsfähige Energieinfrastruktur“ unterstützt werden. Hierfür wurde ein entsprechender Förderantrag bei der Energieagentur Rheinland-Pfalz eingereicht, die die Anträge bearbeitet. Die ZEIS-Förderung ist ein Programm des Landes Rheinland-Pfalz und wird vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM) angeboten.

Stadtwerke-Geschäftsführer Lars Hörnig betont: „Die enge Zusammenarbeit der Unternehmen rund um den Rheinhafen Koblenz im aufgebauten Netzwerk und dieses Projektes zeigt, dass wir in Koblenz den Wandel der klimafreundlichen Energieversorgung gemeinsam gestalten wollen. Die Machbarkeitsstudie ist dafür ein wichtiger Schritt und starkes Beispiel.“ Oberbürgermeister David Langner dankte in einem gemeinsamen Termin den beteiligten Unternehmen für ihr Engagement: „Die Initiative aus dem Unternehmenskreis ist bemerkenswert und nicht selbstverständlich. Ziel ist es, eine klare Ausrichtung des Gebiets für die Zukunft zu erhalten, die den Unternehmen die notwendige Orientierung gibt, als auch den Bürgern von Kesselheim und Wallersheim.“

Ziel der Projektbeteiligten ist es, die Machbarkeitsstudie im Verlauf von zwölf Monaten abzuschließen, sofern der Förderantrag positiv beschieden wird.

BA

Weitere Themen

Oberbürgermeister David Langner (v.l.) und Geschäftsführer Lars Hörnig (v.m.) freuen sich gemeinsam mit den Teilnehmern des Projekts über die Einreichung des Förderantrags. Foto: Sascha Ditscher

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Michael Kroeger: Bestätigung Wahlergebnis am 13.4.2026. Mark Geimer wird Stadtbürgermeister. Unterschrift Nutzungsvertrag Windkraft am 17.4.2026 durch den 1. Beigeordneten Werner Lahme. Die Vereidigung Mark Geimer als...
  • Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
  • Dieter Borrmann: Der landschaftlich großartige Weg unterhalb Brauselay über den Conder Kreuzweg nach Cond ist teils unbefestigt, teils sehr glatt, teils steil. Sehr gutes, rutschfestes Schuhwerk (Profilsohle) wird unbedingt angeraten.
Imageanzeige
Imageanzeige Werbeplan 2026
Kirmes Polch 2026
Kirmes Polch 2026
Heizölanzeige
Handwerkerhaus
Praxis an neuem Standort
Empfohlene Artikel
20.04.: A 61: Arbeiten im Bereich der Lützelbachtalbrücke in Fahrtrichtung Köln
48

Koblenz. Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt in der Zeit von Montag, 20. April 2026, bis Mittwoch, 22. April 2026, jeweils zwischen circa 9.00 Uhr und circa 15.30 Uhr im Zuge der A61 in Fahrtrichtung Köln zwischen dem Autobahnkreuz (AK) Koblenz und der Anschlussstelle (AS) Plaidt im Bereich der Lützelbachtalbrücke Bauwerksprüfungen durchführen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Helfermannschaft mit dem neuen Spielhaus auf dem Hof der KiTa Immendorf. Foto: SCH
106

Verein Abenteuer Helfen e.V. erledigte einige Renovierungsarbeiten im Kindergarten St. Christophorus Immendorf und baute für die Kinder eine neue Spielhütte auf

Freizeit ist Helferzeit

Koblenz-Immendorf. Der Verein Abenteuer Helfen e.V. hat sich zur Aufgabe gestellt, mit kleinen und großen Aktionen zum Beispiel Kindertagesstätten, Jugendzentren, Tierheimen und Gnadenbrothöfen praktische Hilfe zu leisten. Hierbei ist das Ziel, organisatorische und handwerkliche Probleme für soziale Einrichtungen zu lösen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
68

Nach mehreren Fällen von getöteten, verletzten oder verschwundenen Tieren liefert DNA-Untersuchung Klarheit

Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied: Mehrere Wolfsangriffe bestätigt

Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied. Am Mittwoch, dem 18.03.26 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 3 toten, 2 verletzten und 1 verschwundenen Schafen aus dem Gemeindegebiet Mammelzen, Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld (Kreis Altenkirchen) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation - nachgewiesen.

Weiterlesen

Das Feuer in einer Kleingartenanlage konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht werden. Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter
32

Rauchsäule wies den Feuerwehrleuten den Weg zum Einsatzort

17.04.: Feuer in Kleingartenanlage: Hütte stand in Vollbrand

Königswinter. Eine Rauchsäule wies den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter am Freitagabend den Weg zu einer brennenden Gartenhütte in Oberdollendorf. Das Feuer in einer Kleingartenanlage am Reihbäumer Weg konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht und eine Ausdehnung auf Vegetation und andere Hütten in der Umgebung verhindert werden.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Anzeige "Rund ums Haus"
Rund ums Haus "Baustellen / Wertstoffhöfe"
Werksverkauf Anhausen
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Kirmes Polch
Genusstage 17./18.04.
Kirmes in Löhndorf
Stellenanzeige Auszubildung zum/zur Umwelttechnologen/in
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Maibaumstellen Heimersheim
Maibaumstellen in Heimersheim