Naturschutzgroßprojekt „Obere Ahr-Hocheifel“ wird ausgeweitet
Kreis ermöglicht Verkauf von Ufergrundstücken
Kreis Ahrweiler. In den vergangenen Wochen haben sich von der Flut betroffene private Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken entlang der Ahr gemeldet und ihr Interesse an einem Verkauf von Grundstücken geäußert. Eine Nutzung der Flächen in der bisherigen Form scheint in vielen Fällen nicht mehr möglich. Außerdem besteht mitunter die Sorge, dass sich die Flutkatastrophe wiederholen könnte und wiederhergestellte Flächen und Aufbauten erneut zerstört würden.
Die Besitzerinnen und Besitzer sollen daher zeitnah die Möglichkeit erhalten, ihre Grundstücke an den Landkreis Ahrweiler zu verkaufen. Dazu hat sich der Kreis- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung entschieden. Hierzu wurde einstimmig beschlossen, die Erweiterung des Fördergebiets des laufenden Naturschutzgroßprojekts „Obere Ahr-Hocheifel“ über die Verbandsgemeinde Adenau hinaus auf die flussabwärts gelegenen Abschnitte zwischen Dümpelfeld und dem Mündungsgebiet der Ahr zu beantragen. Durch den Kauf sollen naturnahe Strukturen erhalten bleiben, die zum Hochwasserschutz beitragen.
Mit dem Angebot des Kreises sollen Eigentümerinnen und Eigentümern die Gelegenheit erhalten, ihre Grundstücke zeitnah zu ortsüblichen Preisen abzugeben. Gleichzeitig können die vom Kreis erworbenen Flächen dazu genutzt werden, um naturnahe Ufer- und Auenstrukturen zu sichern. So können zum einen die biologische Vielfalt gefördert und zum anderen ein moderner und naturnaher Hochwasserschutz umgesetzt werden. Die Flächen sollen dazu beitragen, der Ahr mehr Platz einzuräumen sowie den Abfluss zu bremsen.
Die Ausweitung des Fördergebiets des laufenden Naturschutzgroßprojekts „Obere Ahr-Hocheifel“ erweist sich hierbei als effektivste Lösung, da neue Antragsverfahren vermieden werden können, die zumeist viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Kosten für den Kauf der Flächen sollen wie die bisherigen Projekt-Maßnahmen zu 90 Prozent aus den bereits zugesagten Bundes- und Landesmitteln finanziert werden.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Ahrweiler
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