Künstlerische Therapien zur Traumabewältigung
Kreis Ahrweiler. Bei der Flutkatastrophe im Juli 2021 haben tausende Menschen im Ahrtal und Kreis Euskirchen ihr Hab und Gut verloren und schwere seelische Traumata erlitten. Kann ein künstlerisches Therapieangebot helfen, diese nach außen unsichtbaren Wunden zu heilen? Dieser Frage widmet sich das Research Institute for Creative Arts Therapies (RIArT) der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter in Kooperation mit der Stiftung Universitätsmedizin Essen in der neuen von Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V. geförderten „KreARTiv“-Studie. Zur Erhebung praxisbezogener Daten im Zeitraum April bis Juli 2025 (und September bis November 2025) werden aktuell noch Teilnehmer:innen für die Gruppenangebote in Kunst-, Musik-, Tanz- und Theatertherapie gesucht. Das Projekt endet zum Jahresende, die Teilnahme ist kostenfrei. Die Gruppenangebote zur Reduktion der psychischen Auswirkungen der Flutkatastrophe finden an verschiedenen Orten im Ahrtal und Kreis Euskirchen statt. Sie richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus der betroffenen Region und zielen darauf ab, Traumasymptome zu reduzieren und die Resilienz zu steigern. Zertifizierte Künstlerische Therapeut:innen laden die Teilnehmer:innen im Rahmen von zehn wöchentlichen Sitzungen je zwei Stunden ein zum Gestalten, Musizieren, Bewegen oder Rollenspielen.
Die Veränderung bei den Betroffenen wird mit erprobten Fragebögen gemessen und vom Evaluationsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine C. Koch und PD Dr. Susann Kobus sowie Forscher:innen der Stiftung Universitätsmedizin Essen wissenschaftlich ausgewertet.
Informationen zu den Orten und Zeiten der Gruppen sind unter www.zfkt.de/kreartiv
einzusehen.
Interessenten können sich gerne per Mail an: kreARTiv@alanus.edukreartiv@alanus.edu unter Angabe der gewünschten Therapiegruppe, Geburtsdatum, Wohnort, Telefonnummer und E-Mail-Adresse anmelden. Eine telefonische Anmeldung kann bei Julia Hornen 0157-72517438 erfolgen. Neben den Therapiegruppen in Kunst-, Musik-, Tanz- und Theatertherapie werden auch Kulturelle und Künstlerische Aktivitäten wie z.B. Capoeira-Gruppen angeboten. Beim Abschlussfestival „kreARTiv - die gesundheitsstärkenden Wirkung von Kunst“ am 29./30.11.25 werden Arbeiten und Resultate der Gruppen präsentiert, Vorträge und Gespräche zu Kunst und Gesundheit stattfinden, und Vereine und Kulturschaffende sind herzlich eingeladen Workshops oder Ausführungen anzubieten.
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