Allgemeine Berichte | 09.04.2025

22 Stelen informieren über Wein- und Obstanbau, Geschichte, geologische Besonderheiten sowie kulturelle Themen

Kultur- und Geoschleife feierlich eröffnet

Bei der Eröffnung waren unter anderem mit dabei (von links) Oliver Bremm (Tourismus Siebengebirge), Landrat Achim Hallerbach, Helmut Born, Irmgard Schröer (Naturpark Rhein-Westerwald), Ortsbürgermeister Stefan Heinrichs (Bruchhausen), Karsten Fehr (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel), Kathrin Born, Gisela Born-Siebicke, Daniel Schmitz (Erster Beigeordneter der Stadt Unkel) und der Unkeler Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff.Foto: Kulturstadt Unkel/Simone Schwamborn

Unkel. Bei allerbestem Wetter ist jetzt die Kultur- und Geoschleife als Verlängerung des Unkeler Stelenweges eröffnet worden. Mit den sieben zusätzlichen Stelen der Kultur- und Geoschleife machen jetzt insgesamt 22 Tafeln an ihren Standorten auf die geologischen und kulturellen Besonderheiten aufmerksam. Der 2022 und 2023 entstandene Unkeler Stelenweg lässt sich auf einer kurzen (6,5 Kilometer) oder langen (8 Kilometer) Route erkunden. Wer möchte, kann jetzt auch die neue 5,3 Kilometer lange, über Orsberg und Bruchhausen führende Kultur- und Geoschleife erwandern. Start des Stelenweges ist an der Grillhütte Gerhardswinkel.

An dem Projekt beteiligt waren der Naturpark Rhein-Westerwald als Fördermittelgeber, die Verbandsgemeinde Unkel als Projektträger, Oliver Bremm von der Tourismus Siegengebirge GmbH, die Ortsgemeinden und deren Bauhöfe sowie Adalbert Fuchs aus Bruchhausen. In das sogenannte "Kulturlandschaftsvermittlungssystem" wurden insgesamt 54000 Euro investiert, davon sind rund 37000 Euro vom Land Rheinland-Pfalz durch den Naturpark Rhein-Westerwald übernommen worden.

Nach der Begrüßung der Ehrengäste durch den Unkeler Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff lobte unter anderem Landrat Achim Hallerbach, der die Vorsitzende des Naturparks Rhein-Westerwald, Isabelle Fürstin zu Wied, vertrat, die neue Attraktion für Touristen und Wanderer. Der Stelenweg inklusive Schleife würde die Ortsgemeinden vernetzen und sei ein Beispiel für interkommunale touristische Zusammenarbeit. „Tourismus als ein tragender Faktor unserer Kulturlandschaft. Das ist kein Selbstläufer, das ist Arbeit“, dankte Hallerbach und gab einen Einblick die Bemühungen der grenzübergreifenden Positionierung der Region zwischen Koblenz und Bonn.

Oliver Bremm berichtete von der Konzepterstellung und der Umsetzung des Stelenweges und der nun folgenden Kultur- und Geoschleife. Deren Informationstafeln seien ein Gemeinschaftsprojekt gewesen, für das auch Anwohner und Bewohner der involvierten Ortschaften ihr Wissen zur Verfügung gestellt hätten. Liegt der Schwerpunkt des Stelenweges beim Wein- und Obstanbau sowie der Geschichte der Stadt Unkel, so informieren die Tafeln auf der Kultur- und Geoschleife über geologische Besonderheiten, alte Ton-und Braunkohleabbauflächen und geschichtliche sowie kulturelle Themen.

Die Wanderbroschüre "Unkel.gehdochmal" mit Karte und Erklärungen zum Stelenweg ist in der Tourist-Information der Stadt Unkel erhältlich - außerdem digital auf der Homepage der Tourismus Siebengebirge GmbH: https://www.siebengebirge.com/index.php/wandern.

Pressemitteilung Stadt Unkel

An der Grillhütte Gerhardswinkel startet der Stelenweg mit der Verlängerung Kultur- und Geoschleife.Foto: Tourismus Siebengebirge/Oliver Bremm

An der Grillhütte Gerhardswinkel startet der Stelenweg mit der Verlängerung Kultur- und Geoschleife. Foto: Tourismus Siebengebirge/Oliver Bremm

Bei der Eröffnung waren unter anderem mit dabei (von links) Oliver Bremm (Tourismus Siebengebirge), Landrat Achim Hallerbach, Helmut Born, Irmgard Schröer (Naturpark Rhein-Westerwald), Ortsbürgermeister Stefan Heinrichs (Bruchhausen), Karsten Fehr (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel), Kathrin Born, Gisela Born-Siebicke, Daniel Schmitz (Erster Beigeordneter der Stadt Unkel) und der Unkeler Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff. Foto: Kulturstadt Unkel/Simone Schwamborn

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