Der Kreis Ahrweiler weist auf bestehende Annahmestellen hin

Nach Brand im Abfallwirtschaftszentrum: Bauschutt nicht nach Niederzissen bringen

Nach Brand im Abfallwirtschaftszentrum: Bauschutt nicht nach Niederzissen bringen

Zur Zeit muss Bauschutt nach Kripp oder Leimbach gebracht werden. Foto:ROB

11.08.2022 - 10:03

Kreis Ahrweiler. Für die Entsorgung von Bauschutt stehen im Kreis Ahrweiler verschiedene Anlaufstellen und Entsorgungswege zur Verfügung. Darauf macht die Kreisverwaltung erneut aufmerksam.

Unter anderem nehmen das Wertstoffzentrum Remagen-Kripp und das Umschlag- und Wertstoffzentrum Adenau-Leimbach des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) Bauschutt in kleinen Mengen gegen Gebühr an. Wichtig: Aufgrund des Großbrandes im Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen kann dort derzeit bis auf Weiteres kein Bauschutt angenommen werden.

Größere Bauschuttmengen können wie bisher kostenpflichtig bei den gewerblichen Annahmestellen entsorgt werden. Zertifizierte Fachbetriebe sind beispielsweise über das Entsorgungsfachbetriebsregister auf der Homepage des Landesamtes für Umwelt (Abfallschlüssel 170904 – gemischte Bau- und Abbruchabfälle) zu finden.

Steht der angefallene Bauschutt in Zusammenhang mit den Folgen der Flutkatastrophe, können die Entsorgungskosten durch die Betroffenen entweder über bestehende Versicherungen oder über die staatlichen Finanzhilfen zum Wiederaufbau für Privatpersonen, Unternehmen, Freiberufler, Vereine, Stiftungen und Religionsgemeinschaften geltend gemacht werden.

Nach wie vor können Privatpersonen, Gewerbetreibende und Gebietskörperschaften recycelten Bauschutt, sogenanntes RCL-Material, für Wiederaufbaumaßnahmen im Flutgebiet kostenlos an verschiedenen Stellen im Kreis abholen. Weitere Informationen unter www.kreis-ahrweiler.de.


Hintergrund:


In jüngster Zeit wurden der Unteren Abfallbehörde im Kreis Ahrweiler wieder vermehrt unzulässige Bauschuttentsorgungen in der Natur und auf freien Flächen Flur angezeigt. Diese illegale Müllentsorgung stellt nicht nur eine Gefahr und Belastung für die Umwelt dar, sondern kann für den oder die Verursacher auch erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen. Eine „nicht ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen“ stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro geahndet werden kann. Werden gefährliche Abfälle, wie beispielsweise behandeltes Altholz, Altöl, Asbest, Batterien, Chemikalien oder Elektrogeräte rechtswidrig entsorgt, liegt sogar ein Straftatbestand vor, der von der Polizei und der Staatsanwaltschaft verfolgt wird. Pressemitteilung Kreisverwaltung Ahrweiler

Weitere Beiträge zu den Themen

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Stellenmarkt
Weitere Berichte

Fotogalerie: Weihnachtsmarkt in Sinzig

Sinzig. Der Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende in Sinzig ist mit seinem Hüttendorf immer wieder ein Anziehungspunkt. Aber auch der Mittelaltermarkt lockt mit seinem Angebot und besonderen Aktionen. Impressionen vom vorweihnachtlichen Markttreiben zeigen wir in unserer Fotogalerie. mehr...

Fotogalerie: Nikolausmarkt in Remagen

Remagen. Der Remagener Nikolausmarkt zeichnet durch seine familiäre Atmosphäre aus, wozu die Gruppen, Vereine und Institutionen der Stadt beitragen. Neben einem Angebot für die Adventszeit und für Weihnachten bieten die Stände für interessierte Besucher auch Infos über ihre Arbeit und ihr Engagement. Einige Eindrücke vom traditionellen Nikolausmarkt in Remagen zeigen wir in unserer Bildergalerie. mehr...

Anzeige
 

Turner-Bund 1867 e. V. Andernach

Neue Kurse

Andernach. Ab Januar 2023 bietet der Turner-Bund 1867 e. V. Andernach wieder ein ansprechendes Kursprogramm an. mehr...

Erfolgreicher Tag der offenen Tür in der Realschule plus und FOS Untermosel

Mitmachangebote und Schulführungen informierten und weckten Lust

Kobern-Gondorf. Großer Andrang herrschte beim adventlichen Tag der offenen Tür in der Realschule plus und FOS Untermosel. Ein breitgefächertes Angebot präsentierte informativ, anschaulich und nicht zuletzt unterhaltsam Schülern der vierten und zehnten Klassen und ihren Eltern die moderne Schule. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare
juergen mueller:
CDU in der "DENKFARBIK". Wie gut, dass mich keiner denken hören kann....
Sabine Weber-Graeff:
Das dieser Stadtrat es nun nicht sonderlich mit Grünflächen hat,sollte mittlerweile eigentlich jedem Bürger bekannt sein, Die Befürchtung,dass diese Parkplätze bereits im Vorgriff auf eine "LAGA" 2030 errichtet worden sind,ist nicht von der Hand zu weisen.Das Versprechen eines Provisoriums versehe ich...
juergen mueller:
Ein Bruch der Tarifverträge ist noch gelinde ausgedrückt. Wer es soweit kommen lässt, dass die Beschäftigten für etwas büßen sollen, was sie nicht im geringsten verschuldet haben, der sollte sich allen ernstes fragen, wie es möglich ist, dass es überhaupt soweit kommen konnte, obgleich man sowohl in...
juergen mueller:
Kurzfristig bekanntgewordene Liquiditätsprobleme? Das Wort kurzfristig muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Die Stadt Koblenz u. der Landkreis Mayen-Koblenz sind mit jeweils 25% beteiligt. Man schaue sich einmal die BETEILIGUNGSBERICHTE der STADT KOBLENZ der vergangenen Jahre an. Das...
Service