Allgemeine Berichte | 05.10.2021

Schulelternbeirat fühlt sich übergangen

Nach der Flut: Eltern von Förderschülern sind sauer

Innenräume der Levana-Schule. Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Eltern von Kindern, die die Levana–Förderschule besuchen sind enttäuscht und fühlen sich verlassen. Bei Gesprächen von Kommunalpolitiken in Bezug auf die verheerenden Hochwasserschäden der Region standen nur die Grundschulen, Realschulen und Gymnasien im Mittelpunkt. „Von der Levana – Schule mit den Förderschwerpunkten der ganzheitlichen und motorischen Entwicklung in Bad Neuenahr–Ahrweiler wurde bisher nicht gesprochen. Es sieht so aus, als sei die Förderschule weit weg ins Dunkle gerückt“, sagt Charlotte Schön, Mutter und 1. Vorsitzende des Schulelternbeirates.

„Unsere Kinder brauchen genauso ihre Schule wie Kinder der anderen Schulen,“ so Schön zur Situation mit Blick darauf, dass für fast alle „normalen“ Schulen schon feststeht, wann sie ungefähr wieder ins Gebäude können.

„Wir von der Levana – Schule wissen wieder nichts, außer dass man erst weiter planen kann, wenn alle Gutachten festgestellt sind“. Auch stellt Charlotte Schön fest, dass die Schule noch nicht einmal kernsaniert sei und der Schlamm von der schrecklichen Hochwasserkatastrophe vom 14 und 15. Juli noch im Keller ist. Man sei besorgt, ob dies das Ende der Schule sei.

Auf die Frage bei einer kürzliche stattgefundenen Gesprächsrunde, wann man wieder standortnah umziehen und als Schulgemeinschaft wieder zusammengefügt werde, sei nur ein Schulterzucken gekommen. Die Vertreter der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion beantworteten die Frage und sahen in die Gesprächsrunde dabei den Verantwortlichen vom Kreis an. Sie sagte, dass sie jetzt für die ADD und den Kreis spreche und dass der Kreis sehr wohl interessiert daran wäre, dass die Schule wieder aufgebaut werde. Vom Kreis kam hierzu jedoch nichts.

„Unsere Kinder habe auch ein Recht auf Schule, “ findet Charlotte Schön und weiß, dass man sich gerade um diese förderwürdigen Kinder kümmern und einsetzten müsse. Charlotte Schön fügt hinzu, dass die Kinder und auch die Eltern ihrer Schule sehr nachtrauern. „Wir sind seit Schulstart an der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte und an der Christiane–Herzog–Schule in Neuwied gut untergebracht. Die bestehenden Klassengemeinschaften sind geblieben, um den Schülerinnen und Schülern möglichst viel Vertrautes zu erhalten. Die Elternschaft werde dafür kämpfen, das die Schule so schnell wie möglich wieder aufgebaut werde und die Schulgemeinschaft so schnell wie möglich wieder zusammenkommen könne und ihr eigenes Schulgebäude wieder hat! Deshalb hoffe man und wünsche sich, dass die Levana – Schule wie auch die anderen Schulen geplant in naher Zukunft wieder aufgebaut werde.

Pressemitteilung der

Schulelternbeirates

der Levana-Schule

Innenräume der Levana-Schule. Foto: privat

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