Allgemeine Berichte | 09.01.2025, 10:46 Uhr

Ediger-Eller setzt auf Sicherheit

Neuer Defibrillator schützt vor plötzlichem Herztod

Der Defibrillator hängt zwischen Gemeindehaus und Feuerwehrgerätehaus und ist öffentlich zugänglich. Foto: FF Ediger-Eller
61

Ediger-Eller. Im Rahmen von „Unser Dorf hat Zukunft“ investiert die Doppelgemeinde an der Mosel in einen öffentlich zugänglichen „Automatisierten Externen Defibrillator“ (AED) und damit in die Sicherheit von Bevölkerung und Touristen.

Jährlich sterben in Deutschland rund 60.000 Menschen am so genannten „Plötzlichen Herztod“. Um einen plötzlichen Herzstillstand zu überleben, ist es wichtig, dass Ersthelfer schnellstmöglich mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen und der Notruf über die kostenlose Notrufnummer 112 abgesetzt wird. Durch den Einsatz eines Defibrillators kann die Wirksamkeit der Maßnahmen noch verbessert werden.

Der von der Gemeinde angeschaffte Defibrillator ist kinderleicht zu bedienen und explizit für die Anwendung durch medizinische Laien konzipiert. Nach dem Einschalten wird der Benutzer Schritt für Schritt durch die richtige Anwendung geführt.

Der Defibrillator ersetzt keinesfalls die Wiederbelebung, sondern ergänzt sie und erhöht die Erfolgschancen. „Das Holen des Defibrillators darf den Beginn der Wiederbelebungsmaßnahmen aber nicht verzögern“, weiß Ortsbürgermeister Bernhard Himmen.

Der Defibrillator hängt zwischen Gemeindehaus und Feuerwehrgerätehaus und ist öffentlich zugänglich. Der Standort liegt strategisch günstig in unmittelbarer Nähe zu Gemeindehaus, Kindergarten, Grundschule und Kleinspielfeld mit angeschlossenem Spielplatz. Aber auch die Einsatzkräfte können den AED zukünftig bei Einsätzen mitnutzen. So kam es in den letzten Jahren häufiger vor, dass sie vor dem Rettungsdienst beim Patienten eintrafen. „Wir möchten mit der Anschaffung auch die Bestrebungen unserer Feuerwehr, eine First Responder-Einheit zu gründen, unterstützen“, so Ortsbürgermeister Bernhard Himmen. Mit einer solchen Einheit soll die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und dem Beginn erster Maßnahmen wirkungsvoll verkürzt werden.

Der Defibrillator hängt zwischen Gemeindehaus und Feuerwehrgerätehaus und ist öffentlich zugänglich. Foto: FF Ediger-Eller

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Hausmeister, bis auf Widerruf
Stellenanzeige Reinigungskraft
Titel 24H Notdienst
Heimat aktiv AW
Heimat aktiv AW
Stellenanzeige Bürokraft
Stellenanzeige Fahrer
Empfohlene Artikel
Hochprozentiges Gold aus Nistertal, Neuwied, Ediger-Eller
12

Was mit der Blüte am Baum oder Strauch begann, setzt sich mit der Ernte und einer handwerklich herausragenden Verarbeitung fort. Das führt im Idealfall zur Edelbrandprämierung: In Wittlich wurden die herausragendsten Produkte dieser Veredlung heimischer Früchte ausgezeichnet. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild
28

Bad Honnef / Linz. Die Anschlussstelle Bad Honnef/Linz auf der A3 in Fahrtrichtung Oberhausen wird von Freitagabend, dem 6. November, um 20 Uhr bis Montagmorgen, dem 9. November, um 5 Uhr gesperrt. Eine Umleitung führt über die Anschlussstelle Siebengebirge und ist mit einem roten Punkt bzw. blauen Tafeln „U 13“ gekennzeichnet. Diese Sperrung ist Teil der umfassenden Instandsetzungsarbeiten der Autobahn GmbH Rheinland an der A3.

Weiterlesen

vor der Porta Nigra
0

Tambour-Corps-Tour nach Trier

Tambour-Corps Rheinbrohl auf Tour

Am Wochenende nach der Nachkirmes hieß es für die aktiven Musiker des Tambour-Corps Rheinbrohl: Koffer packen und auf nach Trier! Die Reise startete am Samstagmorgen mit dem Zug ab Bad Breisig. Bereits während der Fahrt kam - dank des eigens kreierten „Hitster - Tambour-Corps-Version“ - beste Stimmung auf. Bei Getränken und Snacks wurde geraten, gesungen und viel gelacht.

Von Anna Rott aus Rheinbrohl

Weiterlesen