Allgemeine Berichte | 06.11.2025, 11:28 Uhr

Generationsübergreifende Erinnerungskultur

Nie wieder! - wachsam, couragiert und engagiert bleiben

Konfirmanden pflegen jüdisches Gedenken. Fotos: Hermann Schäfer
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Koblenz. Am 9. November wird bundesweit an die Verfolgung der Juden in Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus gedacht.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in ganz Deutschland die meisten der damaligen rund 400 Synagogen verwüstet und/oder in Brand gesteckt, Friedhöfe geschändet und jüdische Geschäfte und Wohnungen verwüstet. So auch in Koblenz.

Seit einigen Jahren engagieren sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Mitte zusammen mit der Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ dafür, dieses nicht zu vergessen.

Schon vorab wurde daher an die Geschichte dieser Zeit vor dem Bürresheimer Hof, der damaligen Synagoge auf dem Florinsmarkt gedacht. Pfarrerin Marina Brilmayer von der evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Mitte, Hermann Müller vom Förderverein Neue Synagoge für Koblenz e.V. und Jürgen Potratz von der Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ erinnerten an die Vergangenheit, die Verantwortung und das Bewusstmachen dieser Epoche.

28 weiße Rosen, 27 für die jüdischer Bewohner und Bewohnerinnen der Altstadt, an die schon Stolpersteine erinnern und eine für die bislang noch Unbenannten wurden von Jugendlichen aus diesem Anlass an der Gedenktafel der ehemaligen Synagoge angebracht.

Während die Konfirmandengruppe in der Citykirche danach zu einem Gespräch mit einer Zeitzeugin zusammenkamen, gedachten die Vertreter der Bürgerinitiative noch in der Görgenstraße ihrer ehemaligen jüdischen Mitbürger. Hier befand sich der Zugang zur ehemaligen Balduinstrasse. An diese und ihre jüdischen Bewohner erinnern heute nur noch Stolpersteine und eine Informationsstehle.

Pressemitteilung Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“

Nie wieder! - wachsam, couragiert und engagiert bleiben

Konfirmanden pflegen jüdisches Gedenken. Fotos: Hermann Schäfer

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