Allgemeine Berichte | 02.10.2025, 10:22 Uhr

Remagen ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Feierstunde im Rahmen eines fairen Frühstücks an der Brücke von Remagen.  Foto: Christoph Heimbach
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Remagen. Seit September 2021 ist Remagen Fairtrade-Stadt und erfüllt die fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne. Seitdem baut die Stadt ihr Engagement weiter aus, sodass jetzt der Titel Fairtrade-Stadt bereits zum dritten Mal für weitere zwei Jahre vergeben wurde.

Bürgermeister Björn Ingendahl freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die erneute Auszeichnung zeigt eindrucksvoll, wie fest der faire Handel in Remagen verankert ist. Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft ziehen hier an einem Strang, um dieses gemeinsame Ziel voranzubringen. Es macht mich stolz, dass Remagen Teil des internationalen Netzwerks der Fairtrade-Towns ist. Auch künftig werden wir uns mit viel Engagement dafür einsetzen, den fairen Handel vor Ort weiter zu stärken.“ Gefeiert wurde die erneute Zertifizierung im Rahmen eines Fairen Frühstücks an der Brücke von Remagen. Neben fairem Kaffee, Tee, Sekt, Säften und fair gehandelten Häppchen wurde sich über das vielfältige Engagement rund um den fairen Handel in Remagen ausgetauscht: So werden zum Weltfrauentag faire Rosen verteilt, in den vergangenen Jahren gab es faire Schultüten für die Remagener Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, die Steuerungsgruppe beteiligte sich mit fairen Kamellen an verschiedenen Karnevalszügen in den Ortsteilen und der Remagener Jugenbahnhof ist seit über drei Jahren faires Jugendhaus.

Außerdem bieten diverse Geschäfte und gastronomische Betriebe Produkte aus fairem Handel an, die im Einkaufsführer der Stadt auch entsprechend gekennzeichnet sind. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement „, sagen Walburga Greiner, Karin Keelan und Lisa Althoff als Sprecherinnen der Fairtrade-Steuerungsgruppe, „Geplant sind eine Neugestaltung unserer fairen Stadt-Schokolade sowie weitere Projekte zur öffentlichen Beschaffung und in Kooperation mit unseren Schulen“. Remagen bleib damit eine von inzwischen über 820 Kommunen in Deutschland, die sich „Fairtrade-Stadt“ nennen dürfen und unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zum gerechteren Welthandel leisten.

Feierstunde im Rahmen eines fairen Frühstücks an der Brücke von Remagen. Foto: Christoph Heimbach

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