Allgemeine Berichte | 05.01.2023, 10:08 Uhr

Stadt Koblenz

Schadenserfassung beim Denkmal am Deutschen Eck

Per Drohne wurden das Denkmal am Deutschen Eck und die sich darauf befindlichen Schäden hochauflösend fotografiert und vermessen.  Foto: Stadt Koblenz/Zentrales Gebäudemanagement
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Koblenz. Das Denkmal von Kaiser Wilhelm I am Deutschen Eck war zuletzt Gegenstand einer umfassenden Schadensuntersuchung. Nachdem bereits im vergangenen Jahr das 36 Meter hohe Denkmal per Drohne und Laser auf Schäden fotografiert und vermessen wurde, kam Mitte Dezember ein Ingenieurbüro mit Hubsteiger und Industriekletterern an das Deutsche Eck. Ihre Aufgabe: Die genaue Untersuchung und Schadenskartierung des „Kaisers“. In der dritten Adventswoche wurde dazu das Denkmal für Besucher gesperrt.

Die Untersuchung war notwendig, da die Witterung dem Bauwerk über die Jahre zugesetzt hatte. Viele Fugen sind beschädigt und zum Teil ausgewaschen, sodass dort häufig kleine Pflanzen und, in einem Fall, sogar ein größerer Strauch wuchern. Wenn Wasser in die Fugen eintritt, kann es außerdem im Falle von Frost zu Rissen an den Steinen selber kommen.

Die Schäden wurden fotografiert und auf einer Karte genau markiert. So ergibt sich nun ein detailliertes Gesamtbild vom Zustand des Denkmals. Die Schadenserfassung dient damit als Grundlage für weitere Maßnahmen und Arbeitsschritte.

Bereits Ende Mai/Anfang Juni 2021 hatte das Amt für Stadtvermessung und Bodenmanagement das Denkmal per Drohne und Laserscan hochauflösend fotografiert und vermessen. Bei den Vermessungsflügen wurden 935 Einzelbilder (Bildgröße 6000x4000 Pixel) gemacht. Aus diesen Einzelbildern wurden 240 Millionen 3D-Einzelpunkte gerechnet und so ein 3D-Modell erstellt. Aufgrund der Datenmenge betrug die Rechenzeit des Computers rund vier Tage bei einer durchgehenden Laufzeit.

Neben der Drohne kam auch Laser als zweites Messsystem zum Einsatz. Bei dieser Vermessung wurden ca. drei Milliarden Einzelpunkte erfasst, mit denen dann ebenfalls ein 3D-Modell des Denkmals erstellt wurde. Die Daten aus beiden Messsystemen wurden anschließend punktgenau übereinandergelegt. Das letztlich so entstandene 3D-Modell des Denkmals zeigte detailliert die Schäden von Witterungseinflüssen und Hochwasser und lieferte die Grundlage für die aktuellen Bestands- und Schadenskartierung durch das Ingenieurbüro.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

Das 3D-Modell des Denkmals aus den Daten der beiden Messsysteme ist fertiggestellt.  Foto: Stadt Koblenz/Amt für Stadtvermessung und Bodenmanagement

Das 3D-Modell des Denkmals aus den Daten der beiden Messsysteme ist fertiggestellt. Foto: Stadt Koblenz/Amt für Stadtvermessung und Bodenmanagement

Per Drohne wurden das Denkmal am Deutschen Eck und die sich darauf befindlichen Schäden hochauflösend fotografiert und vermessen. Foto: Stadt Koblenz/Zentrales Gebäudemanagement

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