Allgemeine Berichte | 16.06.2020, 10:04 Uhr

Neuer Bachelorstudiengang am RheinAhrCampus

Software-Engineering in sechs Semestern studieren

Absolvierenden werden dazu befähigt, komplexe Software-Architekturen zu konzeptionieren, zu entwickeln und zu programmieren

Der RheinAhrCampus in Remagen. Foto: Hochschule Koblenz/Gloger
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Koblenz/Remagen. Softwareentwicklerinnen und -entwickler sind auf dem Arbeitsmarkt extrem gefragt – im Gesundheitswesen, in der Finanz- und Versicherungsbranche, genauso wie in Industrie und Technik. Bereits seit 2014 können Studierende der Hochschule Koblenz am RheinAhrCampus in Remagen einen Bachelorabschluss im dualen Studiengang Software Engineering absolvieren. Zum kommenden Wintersemester ist dieser grundständige Studiengang nun zusätzlich in nicht-dualer Form mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern verfügbar. Der Studiengang ist nicht zulassungsbeschränkt, Interessierte können sich bis zum 30. September einschreiben.

„Der Arbeitsmarkt hat großen Bedarf an Fachkräften auf diesem Gebiet. Mit dem neuen, nicht-dualen Studiengang bieten wir nun einer größeren Anzahl an Interessierten die Möglichkeit, sich entsprechend zu qualifizieren und von den sehr guten beruflichen Perspektiven zu profitieren“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Armin Fiedler aus dem Fachbereich Mathematik und Technik am Remagener RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz. Der neue, nicht-duale Studiengang Software Engineering biete zwar keine feste Anbindung an ein Unternehmen, erlaube aber einen zügigen Abschluss in sechs Semestern bei gleichzeitiger persönlicher Unabhängigkeit.

Der neue Studiengang soll – wie schon die duale Version – die Absolvierenden dazu zu befähigen, komplexe Software-Architekturen und -Anwendungen zu konzeptionieren, zu entwickeln und zu programmieren. Zudem erwerben sie die Kompetenz, Projekte im IT-Bereich zu managen. Darüber hinaus lernen die Studierenden, als Teil eines Software-Entwicklungsteams ihre wachsende Expertise konstruktiv und nachhaltig einzubringen. „Der Lehrplan ist so angelegt, dass es die Entwicklung von fachkundigen Teamplayern fördert, die auch über den informationstechnischen Horizont hinausblicken können“, betont Fiedler. Dafür wird einerseits eine fundierte informationstechnische Basis gelegt. Andererseits können die Studierenden aber auch in sogenannten profilbildenden Wahlpflichtmodulen ihr Branchenwissen in Spezialgebieten wie Health Care, Finanz- und Versicherungswesen, Industrie und Technik oder Mathematik stärken.

Die beruflichen Möglichkeiten nach erfolgreichem Abschluss des Studiums sind vielfältig: Neben der Arbeit in der klassischen Softwareentwicklung oder als Software Engineer sind ebenso Einsatzmöglichkeiten im Projektmanagement im IT-Bereich, als Usability Engineer oder aber auch in Branchen wie dem Gesundheitswesen oder der Finanz- und Versicherungsbranche möglich.

Der neue, nicht-duale grundständige Bachelorstudiengang Software Engineering führt in sechs Semestern zum Abschluss des Bachelor of Engineering (B.Eng.). Auf fünf Fachsemester folgt die abschließende Praxisphase. Studieninteressierte können sich für das kommende Wintersemester bis zum 30. September einschreiben. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.hs-koblenz.de/software-engineering.

Pressemitteilung

Hochschule Koblenz

Der RheinAhrCampus in Remagen. Foto: Hochschule Koblenz/Gloger

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