Allgemeine Berichte | 09.04.2025

Landesuntersuchungsamt unterstützt NABU-Projekt auf der Schmidtenhöhe

Spenden für den Naturschutz: 760 Euro für das Konikpferd „Silas“

Das Fohlen „Silas“. Fotos: privat

Koblenz. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Lebensmittelchemie Koblenz, einem Teil des Landesuntersuchungsamtes, hat wieder einmal Geld für eine nachhaltige Sache gespendet. Nachdem im letzten Jahr drei 3 Bäume im Koblenzer Stadtwald gepflanzt wurden, profitiert dieses Jahr unter anderem das Fohlen „Silas“ davon.

Das wenige Wochen alte Konikpferd lebt mit einigen seiner Artgenossen auf der Koblenzer Schmidtenhöhe. Der frühere Standortübungsplatz der Bundeswehr ist heute eine Naturschutzfläche, die vom NABU betreut wird. Auf dem weitläufigen Gelände wurde mit schweren Panzern geübt, dabei der Boden verdichtet, viele Kleingewässer geschaffen und die Fläche freigehalten. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich dadurch auf dem Gelände angesiedelt.

Doch nach dem Fall des Eisernen Vorhangs drohte die gesamte Fläche zu verbuschen - mit negativen Folgen für die Artenvielfalt, darunter seltene Vögel (unter anderem Neuntöter, Raubwürger, Feldlerche, Schwarzstorch und Waldohreule), viele Fledermausarten, Molche, Gelbbauchunken, Laubfrösche und über 20 wilde Ochideenarten. Damit das verhindert wird, leben und grasen hier seit Anfang der 90er Jahre halbwilde Konikpferde, Taurusrinder und Wasserbüffel.

Während die Anfangsinvestitionen noch vom Umweltministerium finanziert wurden, ist die Finanzierung der laufenden Unterhaltung des Projektes inzwischen alleinige Sache des NABU. Spendengelder sind deshalb sehr willkommen, und die Belegschaft des Instituts hatte sich nicht lumpen lassen: 760 Euro trugen sie zusammen.

Erfreulich auch: Die Zahl der Spenderinnen und Spender hat sich erhöht. Im Jahr zuvor hatte die Idee Premiere gefeiert, für ein nachhaltiges Geschenk zu sammeln. 15 Freiwillige hatten damals für drei klimaresistente Bäume im Koblenzer Stadtwald im Wert von rund 450 Euro zusammengelegt. In diesem Jahr beteiligten sich schon 27 Personen an der nachhaltigen Aktion.

Zum Dank wurde die Spendengruppe vom NABU-Ranger Axel Kaiser an einem Samstag im April eingeladen, sich unter fachkundiger Führung einen eigenen Eindruck im abgesperrten Gebiet zu verschaffen. Ein Erlebnis der besonderen Art war die hautnahe Begegnung mit Gelbbauchunke, Laubfrosch und Konikpferden. Ein Scheck über die gesammelte Summe wurde symbolisch überreicht mit der Gewissheit, dass jeder Cent auch in genau diesem Projekt ankommt. Die gewonnenen Eindrücke tauschten die Kolleginnen und Kollegen anschließend bei einem gemeinsamen Picknick auf der Schmidtenhöhe aus.

Spenden für den Naturschutz: 760 Euro für das Konikpferd „Silas“

Das Fohlen „Silas“. Fotos: privat

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