Allgemeine Berichte | 15.07.2025

Finale Phase der Beteiligung zur Innenstadtentwicklung in der Schängelstadt gestartet

Stadt Koblenz stellt 23 Maßnahmenideen zur Abstimmung

Koblenz plant für die Zukunft – Bürgervorschläge vor der Umsetzung.  Foto: Astrid Fries/Innenstadtmanagement

Koblenz. Die Stadt Koblenz hat 23 konkrete Maßnahmenideen zur zukünftigen Gestaltung einer lebendigen Innenstadt erarbeitet und lädt zur finalen Beteiligungsrunde ein. Im Fokus stehen Fragen zur zukünftigen Nutzung des Peter-Altmeier-Ufers, zur Verbesserung des Radverkehrs in der Altstadt, zu mehr Schattenplätzen sowie zur Belebung zentraler Orte.

Die Vorschläge basieren auf einem intensiven Austauschprozess mit Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren Innenstadtakteuren, der in den vergangenen Monaten stattfand. Nun liegt ein Entwurf für ein zehnjähriges Maßnahmenpaket zur Stadtentwicklung vor. Bevor eine Entscheidung durch die städtischen Gremien erfolgt, soll nochmals eine breite Rückkopplung erfolgen.

Die Beteiligungsphase geht damit in die finale Runde. Auf eine Informationsveranstaltung im April und eine Zukunftswerkstatt im Mai folgte eine fachliche Prüfung der Vorschläge durch Vertreter der städtischen Fachämter. Dabei wurden die Machbarkeit sowie bestehende Planungen in die Bewertung einbezogen. Das Ergebnis ist ein vielfältiger Maßnahmenkatalog – von umfassenden Umbaumaßnahmen bis zu kurzfristig realisierbaren Verbesserungen. Zu den Vorschlägen zählen unter anderem die Neuordnung des Peter-Altmeier-Ufers, die klimaangepasste Umgestaltung des Münzplatzes und die Förderung privater Klimaanpassungsmaßnahmen.

Alle Maßnahmenvorschläge können über eine Online-Umfrage bewertet werden. Jede Idee wird dort mit einem Bild und einer kurzen Beschreibung präsentiert. Die Bewertung erfolgt über ein Sterne-System mit den Optionen Zustimmung, Ablehnung oder Neutralität. Der Zugang zur Umfrage ist unter www.survio.com/survey/d/innenstadt-umfrage oder über den auf städtischen Aushängen und der Website bereitgestellten QR-Code möglich. Die Beteiligung läuft noch bis zum 10. August 2025. Die Ergebnisse fließen anschließend in den finalen Maßnahmenkatalog ein, der im Herbst dem Stadtrat zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt wird.

Begleitet wird der Prozess durch das Planungsbüro STADT BERATUNG Dr. Sven Fries. Ziel ist es, nicht ausschließlich auf verwaltungsinterne Einschätzungen zu setzen, sondern die Interessen der Bevölkerung in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.

Die Innenstadtmanagerin Astrid Fries hat bereits ihr Büro im Altenhof 7 bezogen. Für Rückfragen und Anregungen steht sie während der offenen Sprechzeiten dienstags von 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 18 bis 19:30 Uhr zur Verfügung.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Städtebauförderung, einem Programm von Bund und Ländern. Es zielt darauf ab, städtebauliche Missstände zu beheben, Funktionsverluste auszugleichen und eine nachhaltige Stadtentwicklung zu unterstützen. Die Stadt Koblenz verfolgt in diesem Rahmen das Ziel, eine inklusive, zukunftsfähige und lebenswerte Innenstadt zu gestalten. Dank der Fördermittel von Bund und Land ist nur ein geringer Eigenanteil durch die Stadt erforderlich. BA

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