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Reisebüros demonstrieren in Ahrweiler und bundesweit für schnelle Staatshilfe

Touristik muss erhalten bleiben

30.04.2020 - 10:39

Ahrweiler. Reisebüro-Mitarbeiter haben als bundesweites Aktionsbündnis: ‚Wir zeigen Gesicht! Rettet die Reisebüros‘ - in Ahrweiler für schnelle Staatshilfe in der Corona-Krise demonstriert. Das erklärte Ziel ist eine branchenspezifische Lösung mit nicht rückzahlbaren Beihilfen für die Reisebüros - jetzt! Dies ist für den Erhalt der Touristik unabdingbar! Um auf ihre schwierige Lage aufmerksam zu machen, stellten sich ca. 20 Reisebüro-Inhaber und Mitarbeiter auf dem Marktplatz in Ahrweiler mit leeren Koffern, Sonnenliegen und Sonnenschirmen auf und forderten den von der Regierung nötigen Rettungsschirm für die Reisebüros. Die Proteste waren Teil einer bundesweit geplanten Aktion in mehr als 30 Städten, darunter in Berlin, Dortmund, Köln, Düsseldorf, Leipzig und München.

„Ein solches Bündnis gab es noch nie – aber ein Wegfall der Reisebüros ist ein Nachteil für die gesamte Touristik - deshalb ist es so wichtig und erstrebenswert, gemeinsam für die Branche zu kämpfen! Wir sind noch nicht tot, aber wir brauchen Hilfe und Unterstützung, denn wir alle haben das gleiche Ziel: Wir wollen weiterhin die schönsten Tage im Leben unserer Kunden schaffen“, vermelden die Demonstranten einheitlich – Urlaub für Alle und Alle für Urlaub!


Aus für Reisebürobranche in Deutschland befürchtet


Die Demonstranten fürchten das Aus der gesamten Reisebürobranche in Deutschland durch die Corona-Krise. „Nicht nur das Neugeschäft ist vollständig zum Erliegen gekommen. Veranstalter buchen auch Provisionen für bereits gebuchte Reisen, die abgesagt wurden, zurück. Die Branche war als Erste von der Krise betroffen und wird als Letzte wieder dort herauskommen“, sagen die beiden Initiatorinnen dieser Bewegung, Marion Morassi vom Reisebüro Morassi in Ahrweiler und Elke Czech vom DER-Part Reisecenter Gies in Bad Neuenahr. Perspektivisch sei zunächst keine Besserung in Sicht. Das Auswärtige Amt hat eine weltweite Reisewarnung derzeit bis zum 15. Juni verhängt. In vielen Ländern gilt ein Einreisestopp. „Wenn wir keine schnelle und unkomplizierte Finanzhilfe vom Staat erhalten, etwa in Form eines Notfallfonds, wird die Corona-Krise unsere gesamte Branche vernichten – eine Gutscheinlösung kann uns nicht retten“, erläuterten die Sprecherinnen Edelgard Thelen vom THEWI Reisecenter in Ahrbrück und Karin Knopp vom Sinziger Reisebüro.

Hilfsaktionen der Politik konzentrierten sich bisher so gut wie ausschließlich auf Großkonzerne, wie z. B. TUI und Lufthansa. „Der Mittelstand der Touristik wird vergessen - Wir sind ein wichtiges, zu erhaltendes Gut für die Gesellschaft. So viele Arbeitsplätze sind in Gefahr - auch weitreichender gedacht, denn wir sind das Bindeglied zwischen Kunden, Reiseveranstaltern, Hotels, Airlines, etc.“, sagte Manuela Lorse von Petry’s Reisewelt in Remagen. Laut offiziellen Zahlen des Deutschen Reiseverbands (DRV) gibt es rund 10.000 Reisebüros in Deutschland. Bundesweit sind 80.000 Arbeitsplätze in Gefahr.

Pressemitteilung des

Bundesweiten Aktionsbündnis:

‚Wir zeigen Gesicht!

Rettet die Reisebüros‘

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Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
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