Allgemeine Berichte | 13.10.2016

WesterWaldCampus der Hochschule Koblenz

Umfangreiche Förderung durch die Alexander Tutsek-Stiftung

Ali Azari, Michael Stahl (Stadtrat Höhr-Grenzhausen, 1. Beigeordneter, Mitglied des Kreistages), Maleachi Bühringer (Stiefsohn des im vergangenen Jahr verstorben Alexander Tutsek), Maren Sollbach, Jasper Neese und Alina Nick. privat

Höhr-Grenzhausen. Die Alexander Tutsek-Stiftung, die Kunst und Wissenschaft fördert, hat eine umfangreiche und langfristige Förderung der Hochschule Koblenz initiiert. Die finanzielle Unterstützung der Werkstofftechnik Glas und Keramik am Standort WesterWaldCampus ermöglicht der Hochschule Koblenz die Finanzierung von technischen Gerätschaften, die für die studentische Ausbildung in diesem Bereich benötigt werden. Zusätzlich werden in den Studiengängen Werkstofftechnik Glas und Keramik (B.Sc.) und Ceramic Science and Engineering (M.Sc.) jährlich jeweils zwei Alexander Tutsek-Stipendien vergeben. Diese vier Stipendien wurden nun im Keramikmuseum Westerwald übergeben.

Die Übergabe fand im Rahmen der feierlichen Eröffnungsveranstaltung statt, mit der die Alexander Tutsek-Stiftung, die Ausbildungseinrichtungen des BFZK e.V., die Universität Koblenz-Landau sowie die Hochschule Koblenz im Beisein zahlreicher Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Institutionen ihre zukünftige enge Zusammenarbeit starteten. Diese Kooperation hat vorrangig zum Ziel, begabte junge Menschen in den verschiedenen Ausbildungsberufen und Studiengängen rund um die Keramik nachhaltig zu fördern. Dies beinhaltet die Vergabe von Stipendien, Preisgeldern, Förderung von Ausstattungen, Praktikantenaufenthalte und die Bereitstellung von Themen für Abschlussarbeiten in den jeweiligen Einrichtungen.

Jasper Neese und Alina Nick, Studierende des Bachelorstudiengangs Werkstofftechnik Glas und Keramik (B.Eng.), sowie Ali Azari und Maren Sollbach, Masterstudierende Ceramic Science and Engineering (M.Eng.), erhalten ein Jahr lang eine Förderung von monatlich je 500 Euro.

„Bei den hier vorgestellten Stipendiaten gehen wir davon aus, dass eine Förderung durch die Alexander Tutsek-Stiftung einen wesentlichen Beitrag leistet, die Lebenssituation zu verbessern, sodass sie sich intensiver als bisher auf ihr Studium konzentrieren können“, erklärte dazu Prof. Dr. Olaf Krause, Fachrichtungsleiter Werkstofftechnik Glas und Keramik.

Auch das von Prof. Jens Gussek geleitete Institut für Künstlerische Keramik und Glas (IKKG) der Hochschule Koblenz am Standort Höhr-Grenzhausen wird großzügig von der Tutsek-Stiftung gefördert: Die „Klasse Freie Kunst Glas“ machte den Auftakt in dem 2016 aufgelegten großen Förderprogramm, mit dem die gemeinnützige Stiftung nun national und international Glasfachschulen und Glasklassen an Kunstakademien finanziell fördert. Die Alexander Tutsek-Stiftung fördert die Glasklasse des Institutes in den nächsten drei Jahren mit einem Betrag von insgesamt 300.000 Euro. Die mehrjährige Förderung ermöglicht unter anderem die Verwirklichung von Ausstellungsprojekten, die Verbesserung der künstlerischen Ausbildung sowie der technischen Ausstattung.

Pressemitteilung

Hochschule Koblenz

Ali Azari, Michael Stahl (Stadtrat Höhr-Grenzhausen, 1. Beigeordneter, Mitglied des Kreistages), Maleachi Bühringer (Stiefsohn des im vergangenen Jahr verstorben Alexander Tutsek), Maren Sollbach, Jasper Neese und Alina Nick. Foto: privat

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