Die Kosten von 3,8 Millionen Euro werden von der Aktion „Deutschland hilft“ übernommen

VG Altenahr: 64 Tiny Houses für bedürftige Familien

VG Altenahr: 64 Tiny Houses für bedürftige Familien

Nach der Flut fehlt in der Verbandsgemeinde Altenahr der Wohnraum. Foto:ROB

30.09.2021 - 09:15

Verbandsgemeinde Altenahr. Mit 64 sogenannten Tiny Houses will die Verbandsgemeinde Altenahr bis zu 150 Menschen aus ihrem Gemeindegebiet vorläufige Unterkünfte bereitstellen. Die Finanzierung konnte durch die Aktion „Deutschland Hilft“ sichergestellt werden. Die Häuschen sollen im gesamten bebauten Gebiet der Verbandsgemeinde aufgestellt werden. Sie messen 8,5 mal 4 Meter, haben rund 30 Quadratmeter Wohnfläche und sind voll möbliert. Sie verfügen über eine Küche mit allen Elektrogeräten, ein Badezimmer mit Toilette und Dusche sowie eine überdachte Terrasse. Die Tiny Houses werden elektrisch beheizt, 20 Stück werden barrierefrei sein. Bürgermeisterin Cornelia Weigand unterzeichnete am 23. September den Auftrag, der sich einschließlich der Aufstellung auf 3,8 Mio Euro beläuft. Hinzu kommt der Aufwand für die technische und wegemäßige Erschließung.


„Mit der Firma ist die schrittweise Anlieferung vereinbart und soll bis Weihnachten abgeschlossen sein“, sagte Cornelia Weigand. „So können wir all jenen ein warmes Dach über dem Kopf anbieten, die ansonsten keine Alternative haben.“ Sie rechne damit, dass etliche bedürftige Familien mittelfristig die Tiny Houses nutzen werden, bis ihr eigenes Zuhause wieder bewohnbar ist.

Für den Auftrag von insgesamt 170 Tiny Houses hatten sich Bad Neuenahr-Ahrweiler, Sinzig und Altenahr zusammengetan. Pressemitteilung der VG Altenahr

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] Da das Gericht gegen das Urteil keine Revision zugelassen hat, konnten auch politische Bemühungen und eine Unterstützung durch die Bürgerbeauftragte nicht in Anspruch genommen werden.[ Zitat Ende ] Und was bringt diese Entmündigung der Bürger ? Wenn der Bürger vor das Verwaltungsgericht...
Gabriele Friedrich:
Jaja- das haben wir nun davon. Vertrauen futsch, Förderungen futsch und nichts als Zwang und Druck. Rot-gelb-grün. Schämen sollten sich diese Bürokraten, wie schon zu allen Zeiten vorher haben sie nur Unheil angerichtet. ...
Hildegard Kämmerich:
Bin auch der Meinung, das eine Störung seitens des Trägers vorliegt und das er seiner Verantwortung einer staatlich zu 90% subventionierten Ersatzschule nicht gerecht wird. Es ist mit Verlaub ein Einfaches unabhängige Brandschutzgutachter durch das Gebäude laufen zu lassen. Zudem würde er seiner Aussage...
Gabriele Friedrich:
@ Klatt/ Vielleicht ist die Lösung einfach "noch" nicht da. Vielleicht gibt es ja Möglichkeiten, die austaxiert werden müssen. Wenn man sich aber gegenseitig die Luft abschnürt, dann bleibt keine Luft mehr zum reden. Eine Hand klatscht nicht alleine !...
Gabriele Friedrich:
@Suresh Heilmann/ Was reden Sie denn da von "Sozialstaat"? Ich erkenne auch nicht, das Angst geschürt wird. Ich lese aber in der NGZ, das man der anderen Schule 500 Briefe vor der Tür ausgekippt hat. Hier wird doch jemand "belästigt" und "genötigt"-permanent. Es ist noch nicht aller Tage Abend und die...
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