Kreisverwaltung gibt Tipps, wie Betrüger erkannt werden können

Warnung vor falschen Erhebungsbeauftragten des Zensus 2022

Warnung vor falschen Erhebungsbeauftragten des Zensus 2022

Die Kreisverwaltung in Ahrweiler rät dringend dazu, die Angaben des Interviewers oder der Interviewerin zu überprüfen. Foto: ROB

05.08.2022 - 08:35

Kreis Ahrweiler. Die Kreisverwaltung Ahrweiler macht darauf aufmerksam, dass derzeit vor allem im Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler falsche Zensus-Beauftragte unterwegs sind. Mit gefälschten Ankündigungsschreiben versuchen sie vermutlich in unlauterer Absicht, sich persönliche Daten anzueignen oder sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Die Kreisverwaltung rät daher dringend dazu, die Angaben des Interviewers beziehungsweise der Interviewerin zu überprüfen und im Zweifel die Polizei zu informieren.


Wie erkennt man die „echten“ Erhebungsbeauftragten?


Die im Rahmen des Zensus‘ 2022 ausgewählten Haushalte werden in der Regel durch die Interviewerinnen und Interviewer der Zensus-Erhebungsstelle des Kreises per Terminankündigung über die Befragung informiert (Briefkasteneinwurf). Sollten die zu Befragenden vor Ort sein, kann eine Befragung auch unmittelbar stattfinden. Eine Information per E-Mail gibt es nicht. Sollten solche E-Mails im Postfach landen, rät die Kreisverwaltung dazu, sie zu löschen und Links nicht anzuklicken. Die zuständige Erhebungsstelle oder die Polizei sollte darüber hinaus informiert werden.

Die durch den Kreis beauftragten Interviewerinnen und Interviewer können sich mit einem speziell für den Zensus 2022 ausgestellten Dokument ausweisen. Außerdem empfiehlt die Kreisverwaltung, sich neben diesem Ausweis auch den Personalausweis zeigen zu lassen und die Daten abzugleichen.

Auch bei der Art der Fragen ist Vorsicht geboten: Im Rahmen des Zensus 2022 werden ausschließlich Fragen zur Person (zum Beispiel Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, etc.), zur Ausbildung und dem Erwerbsstatus erfragt. Auskünfte über sensible Daten, wie beispielsweise Kontonummern, den Personalausweis oder gar eine Unterschrift werden nicht gefordert.

Die Interviewerinnen und Interviewer müssen zudem nicht in die Wohnung oder das Haus hereingelassen werden. Das Interview kann alternativ an der Tür stattfinden.

Sollten auch nach befolgen dieser Tipps noch Zweifel bestehen, hilft die Zensus-Erhebungsstelle gerne telefonisch unter 0 26 41 / 9 75-82 50 weiter.

Hinweise auf verdächtige Personen sollten dringend der Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler unter Telefon 0 26 41 / 97 40 sowie per E-Mail an pibadneuenahr@polizei.rlp.de mitgeteilt werden.

Ursprünglich sollten die Befragungen im Rahmen des Zensus‘ 2022 Anfang August abgeschlossen sein. Mit Zustimmung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz werden die Haushaltsbefragungen im Landkreis Ahrweiler jedoch bis voraussichtlich zum 20. August verlängert und bis dahin noch Interviewerinnen und Interviewer unterwegs sein.

Pressemitteilung Kreisverwaltung Ahrweiler

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