Festungsstadt Koblenz wächst
Zukunftsvision wird Realität
Koblenz. Anlässlich des „Tages der Städtebauförderung 2024“ präsentierte der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz am vergangenen Samstag den Festungspark Kaiser Franz mit seinen unterirdischen Gewölben und dem Reduit.
Der Andrang war groß: Bei Führungen über das Gelände, durch die Ruine des Reduits und in die unterirdischen Gewölbe wurden den Besuchern das Erreichte und die geplante weitere Entwicklung erläutert.
Die Ergebnisse der ersten Bauphase von 2018 bis 2022 wurden vor Ort präsentiert und fanden großen Anklang: Zwei neue Festungsparks - rund um die Festung Kaiser Franz und am Fort Asterstein - sind fertiggestellt. Große Wiesen- und Parkflächen mit zahlreichen Bäumen, weitgehend barrierefreie Wege und neue Aussichtspunkte laden zum Spazieren, Staunen und Verweilen ein. Die ersten Abschnitte der Festungsparks Asterstein und Kaiser Franz mit einer Gesamtfläche von rund 4 Hektar wurden bis 2022 eröffnet. Eine Förderung des Bundes aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ in Höhe von 2,4 Millionen Euro hatte die Festungsteile Lützel und Asterstein wieder sichtbar gemacht. Und mit weiteren 1,25 Millionen Euro hatte die Stadt das unterirdische Gangsystem unter dem Festungspark Kaiser Franz instand gesetzt.
Im Sommer 2024 sollen die Bauarbeiten fortgesetzt werden. Mit einer weiteren Förderung wird unter anderem die Poterne - ein überdachter Gang - saniert und zum neuen Hauptzugang des Festungsparks ausgebaut. Es entsteht eine direkte Verbindung zwischen dem Stadtteil Lützel und der Feste Kaiser Franz, die künftig bis zum Volkspark führt. Weitere neue Parkflächen fassen diese Achse ein, neue Aussichtspunkte entstehen und unterschiedliche Höhenlagen werden miteinander verbunden. Insgesamt fließen erneut Mittel in Höhe von 5 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ in die Festungsstadt Koblenz.
BA
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