Auf Grund eines Chlorgasaustritts in einem Technikraum des Hallenbads Königswinter war am Freitagabend der Einsatz von bis zu 80 Kräften der Freiwilligen Feuerwehren Königswinter und Bad Honnef erforderlich.
Chlorgasaustritt - Aufwändiger Feuerwehreinsatz im Hallenbad Königswinter
Nach umfangreichen Mess- und Erkundungsmaßnahmen der Feuerwehr und Hinzuziehung einer Fachfirma konnte nach rund 4 Stunden abschließend Entwarnung gegeben werden.
Königswinter. Um 21.04 Uhr am Freitagabend wurde die Feuerwehr zum Hallenbad in der Straße Cleethorpeser Platz alarmiert. Bei einem Routinerundgang nach Betriebsende hatte ein Mitarbeiter in einem Kellerraum, in dem sich die Chlorgasübergabeanlage befindet, weißen Nebel festgestellt. Er löste einen für solche Fälle installierten Berieselungs- und Neutralisationsmechanismus aus und verständigte die Feuerwehr. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte und ersten Erkundungsmaßnahmen wurden weitere Einheiten nachgefordert. Mehrere Trupps gingen unter Schutzanzügen und Atemschutz mit Messgeräten zur Erkundung in das Objekt vor. Anhand der Auswertung der Messgeräte war keine Gefährdung festzustellen. Die in dem Technikraum befindlichen Chorgasflaschen wurden abgedreht und nach Hinzuziehung einer angeforderten Fachfirma die gesamte Anlage außer Betrieb genommen.
Der Einsatz der Feuerwehr endete gegen 1 Uhr. Am Samstagmorgen wird die Anlage von der Firma geprüft. Als Ursache für den Chlorgasaustritt wird ein technischer Defekt vermutet.
Im Einsatz befanden sich unter Leitung von Heiko Basten bis zu 80 Wehrleute der Einheiten Altstadt, Nieder- und Oberdollendorf und Bockeroth der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter sowie Aegidienberg der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef. Vor Ort befanden sich auch von der Stadtverwaltung Königswinter Dezernentin Heike Jüngling sowie Vertreter des privaten Schwimmbadbetreibers.
Pressemitteilung Freiwillige Feuerwehr Königswinter
Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter
Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Rheinland-Pfalz bestätigt breites medizinisches Leistungsspektrum und stärkt das St. Nikolaus-Stiftshospital als wichtigen Standort
Krankenhaus Andernach geht gestärkt aus neuer Leistungsgruppenzuteilung hervor
Andernach. Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor. Durch die zugewiesenen Leistungsgruppen werden rund 99,5 Prozent des bisherigen Leistungsspektrums vollständig abgebildet. Das Krankenhaus sowie der Träger, die Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, sehen darin die hohe medizinische Qualität und breite Expertise des Hauses bestätigt.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Öffentliche Bekanntmachung
Einladung zur nicht öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Sinzig-Franken am Mittwoch, den 23.09.2026, um 19.00 Uhr, in der alten Schule, Maisgasse, 53489 Sinzig-Franken
Weiterlesen
Vorfahrtsmissachtung führt zu Kollision
04.09.: Schwerer Verkehrsunfall bei Ulmen mit mehreren Verletzten
Ulmen. Am Freitag, den 4. September 2026, ereignete sich gegen 00:10 Uhr im Einmündungsbereich der B259 und K2 in der Ortslage Ulmen ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen. Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein Autofahrer die B259 von Ulmen in Richtung Auderath. Ein anderer Fahrer befand sich auf der K2 und wollte nach links auf die B259 abbiegen. Im Einmündungsbereich kam es dann aufgrund einer Vorfahrtsmissachtung zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Weiterlesen