Blaulicht | 30.06.2022

Nach dem Anruf hörte die Frau nur ein seltsames Röcheln und alarmierte sofort die Polizei...

Kreis Neuwied: „Überlebenskampf“ am Telefon stellt sich als friedliches Schnarchen heraus

Symbolbild. Foto: Pixabay.com

Straßenhaus. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erhielt die Polizeiinspektion Straßenhaus über die Rettungsleitstelle Kenntnis von einem vermeintlichen medizinischen Notfall im Dienstgebiet. Die dortige Mitteilerin wurde zuvor von einer Bekannten angerufen. In dem Telefonat konnte sie nur ein starkes Röcheln wahrnehmen. Sie vermutete eine akute Atemnot bei ihrer Bekannten. Bei der umgehenden Überprüfung vor Ort wurde die Tür trotz mehrfachen Klopfen und Klingeln zunächst nicht geöffnet. Aufgrund des geschilderten Ermittlungsstandes mussten die Polizeibeamten davon ausgehen, dass sich die Bewohnerin in einer hilflosen Lage befindet. Als die Beamten gerade im Begriff waren, die Haustür gewaltsam zu öffnen, erschien die Bewohnerin im höheren Erwachsenenalter „quicklebendig“ an der Haustür. Es konnte rekonstruiert werden, dass die Frau im Schlaf versehentlich ihre Bekannte angerufen und in das Mikrofon geschnarcht hat. Dies wurde von der Bekannten als „Überlebenskampf“ interpretiert. Die Hilfe der ebenfalls eingetroffenen Rettungssanitäter war daher nicht erforderlich.

Pressemitteilung der Polizei Straßenhaus

Symbolbild. Foto: Pixabay.com

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Stellenanzeige Gärtner, kostenfreie Anzeige zur "2+1" Aktion
Hausnotruf
Kooperation Klangwelle 2026
Betriebsferien
Empfohlene Artikel
Foto: Polizei
1626

Köln. Mit Bildern aus der Videoüberwachung einer Tiefgarage unter den Kranhäusern im Rheinauhafen fahndet die Polizei Köln nach sieben mutmaßlichen Räubern. Die Gruppe steht im Verdacht, am 3. September 2025 (Mittwoch) zwei 18-Jährige in der Tiefgarage im Zollhafen ausgeraubt zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die jungen Männer gegen 22.50 Uhr von der Gruppe angepöbelt worden.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: pixabay.com
3223

Rhein-Sieg-Kreis. Nach dem eine Verkehrsunfall in der Nacht zu Sonntag (5. Juli) auf der Bundesautobahn 61 zwischen den Anschlussstellen Miel und Rheinbach ist die sechsjährige Tochter der verunfallten Familie am Mittwoch (15. Juli) in einer Klinik ihren schweren Verletzungen erlegen. Das Mädchen war unmittelbar nach dem Unfall notoperiert worden und befand sich seitdem in intensivmedizinischer Behandlung.

Weiterlesen