Blaulicht | 27.06.2023

Die Schranke wurde so stark beschädigt, dass sie aus der Halterung fiel und erneuert werden musste

Nach Kollision mit geschlossener Bahnschranke: Autofahrer flüchtet

Symbolbild.  Foto: pixabay.com

Bornheim-Uedorf. Wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht fahndet die Bonner Polizei nach einem roten Suzuki Jimmy und dessen Fahrer. Der Autofahrer soll am Samstag, 24.06.2023, gegen 19:50 Uhr, in Bornheim-Uedorf beim Abbiegen von der Elbestraße mit seinem Pkw gegen eine geschlossene Bahnschranke gefahren sein.

Durch den Zusammenstoß entstand auf der Beifahrerseite des Pkw in der Windschutzscheibe ein größeres rundes Loch. Vermutlich hatte das runde Schrankenende die Scheibe durchstoßen. Die Bahnschranke wurde bei dem Unfall so stark beschädigt, dass sie aus der Halterung fiel. Sie wurde noch am Abend erneuert.

Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern oder das Eintreffen der Polizei abzuwarten, war der bislang unbekannte Fahrer mit seinem Pkw nach dem Zusammenstoß davongefahren. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Allerdings war das auffällig beschädigte Auto wenige Minuten später Zeugen im Bereich des Uedorfer Weges aufgefallen. Neben den Hinweisen zur Farbe und dem Fahrzeugtyp konnten die Zeugen auch erste Hinweise zu dem tatverdächtigen Fahrer geben. Er soll kurze braune Haare und einen Vollbart haben. Außerdem soll er eine Brille getragen haben.

Wer Hinweise zu dem beschädigten Pkw und oder dessen Fahrer geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0228/150 oder per Mail an VK2.Bonn@polizei.nrw.de beim Verkehrskommissariat 2 zu melden.

Pressemitteilung der Polizei Bonn

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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Kommentare
27.06.202310:56 Uhr
Malte Hofmeister

Lass mich raten, der Fahrer des roten Suzuki Jimmy hat einfach weitergemacht, als wäre nichts passiert? Das zeigt doch wieder einmal, wie verdorben diese Gesellschaft ist. Kein Respekt für Eigentum, kein Respekt für Gesetze und keine Verantwortung für das eigene Handeln.

Es ist immer das gleiche Lied. Solange man selbst nicht betroffen ist, sind die Regeln egal. Aber wehe, jemand knallt in deinen eigenen Wagen. Dann ist das Geschrei groß.

Und was ist mit dem armen Teufel, der die beschädigte Bahnschranke ersetzen musste? Hat der Suzuki-Fahrer etwa darüber nachgedacht, wie sein egoistisches Verhalten andere beeinträchtigt?

Natürlich nicht. Es geht nur um das eigene Wohl. Es ist einfach zum Kotzen. Wir brauchen eine Gesellschaft, die sich um andere kümmert und Verantwortung übernimmt. Es wird Zeit, dass wir aufhören, Egoismus zu belohnen und stattdessen Solidarität fördern. Aber das ist wohl zu viel verlangt in dieser verdorbenen Welt.

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