Der Tatverdächtigen wird ein schwerer Betrugsfall durch einen Schockanruf vorgeworfen
Phantombild-Fahndung: Wer kennt diese Frau?
Montabaur/Eisighofen/Mainz. Am 02.05.2022 kam es bei einer 67-Jährigen zu einem sogenannten Schockanruf eines falschen Polizeibeamten in Eisighofen. Der Geschädigten wurde suggeriert, dass eine Bekannte einen schweren Verkehrsunfall mit Personenschaden verursacht habe. Zur Abwendung einer Untersuchungshaft müsse umgehend eine Kaution hinterlassen werden. Die Geschädigte wurde durch entsprechende Gesprächsführung dazu gebracht, ihre zu Hause befindlichen Wertsachen zu einem vereinbarten Übergabeort nach Mainz zu bringen. In der Stiftstraße 10 b, 55116 Mainz, sollte sie die Wertsachen bei einer Gerichtskasse hinterlegen, welche jedoch bei ihrem Eintreffen angeblich bereits geschlossen hatte.
Daher wurde für sie ein vermeintlicher „Hol-und-Bring-Dienst“ in der Stiftstraße 10 b organisiert. Gegen 13:20 Uhr erschien die angekündigte weibliche Person dort am Fahrzeug der Geschädigten, nahm von ihr einen braunen DIN-A 4 Umschlag mit Luftpolsterung entgegen und entfernte sich in Richtung der absteigenden Hausnummern. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Täterin die dortigen Gebäudeeingänge betrat.
Beschreibung der weiblichen tatverdächtigen Abholerin:
- ca. 30-40 Jahre alt
- ca. 1,70 m groß
- hell- bis mittelbraune Haare
- seriöse Erscheinung
- Kleidung: blauer Rock, farblich passendes drei/viertel Arm
Shirt, High-Heels
- Mund-Nasen-Schutz
- sprach Hochdeutsch ohne erkennbaren Akzent
Die Polizei fragt: Wer hat die gesuchte weiblichen Person am 02.05.2022 gegen 13:20 Uhr im Bereich der Stiftstraße in Mainz gesehen oder kann sonstige Angaben machen? Hinweise erbittet die Polizei Montabaur unter 02602/9226-0.
Pressemitteilung des Polizeipräsidium Koblenz
Quelle: Polizei
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