Blaulicht | 22.03.2022

Das Haus ist nicht mehr bewohnbar

Rheinbrohl: Brand in Einfamilienhaus

Symbolbild.  Foto: pixabay.com

Rheinbrohl. Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, die Polizei und der Rettungsdienst wurden gegen 19.30 Uhr zu einem Gebäudebrand nach Rheinbrohl alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Löschzüge Rheinbrohl und Bad Hönningen schlugen Flammen aus dem Gebäude. Auch der Dachstuhl stand bereits im Vollbrand. Das Feuer drohte auf Nachbargebäude überzugreifen.

Weitere Kräfte wurden nachalarmiert. Das Feuer wurde über mehrere Rohre im Außen- und Innenangriff bekämpft. Die Brandbekämpfung erfolgte auch über zwei Drehleitern (Bad Hönningen und Waldbreitbach). Durch den massiven Löschangriff im Innen- und Außenangriff konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Ein Feuerwehrmann wurde durch herabfallende Teile leicht verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt. Die Schnelleinsatzgruppe der Hilfsorganisationen im Landkreis Neuwied sicherten mit einem RTW die Einsatzstelle sanitätsdienstlich ab.

Zur Bereitstellung weiterer Atemschutzgeräte wurde der Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Neuwied eingesetzt.

Im Zuge der Löscharbeiten wurde das Gebäude durch den Energieversorger stromlos geschaltet. Das Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Bürgermeister Jan Ermtraud (selbst als Feuerwehrmann im Einsatz) teilte mit, dass die Bewohner vorerst privat untergebracht werden können. Energieversorger, Bauhof und Wasserwerk waren ebenfalls vor Ort im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten sind nun abgeschlossen, das Feuer ist gelöscht. Es erfolgt der Rückbau. Es waren ca. 70 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Polizei, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen unter der Leitung des kommissarischen stv. Wehrleiters Uwe Reisdorf im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Pressemitteilung

Feuerwehr VG Bad Hönningen

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