Blaulicht | 17.03.2024, 08:42 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall auf A48 Bendorf

Symbolbild. Foto: Pixabay
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BAB48 - Bendorf. Am 16. März, um 21.00 Uhr, verließ ein 55 Jahre alte Fahrzeugführer aus dem Landkreis Ahrweiler mit seinem, mit sechs Personen besetzten Pkw Ford den Autobahnparkplatz „Auf der Zeg“. Dabei fuhr er entgegen der vorgeschrieben Fahrtrichtung und somit auf der falschen Richtungsfahrbahn der BAB 48 in Richtung Trier.

Innerhalb der Rechtskurve Höhe der Anschlussstelle Bendorf kollidierte dieser dann nahezu frontal mit einem 39 Jahre alten Mann aus Polen, der mit seinem Pkw Audi auf dem linken Fahrstreifen in Richtung AD Dernbach fuhr. Kollisionsbedingt entstand an beiden Fahrzeugen Totalschaden. Von den sechs Insassen (3,4,15,22,45 und 55 Jahre) des Pkw Ford wurden drei schwer und einer schwerst verletzt. Eines der schwerverletzten Kinder saß nach derzeitigem Kenntnisstand ungesichert auf dem Schoß der Beifahrerin.

Die Verletzten wurden in umliegende Krankhäuser verbracht. Der polnische Fahrzeugführer blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt etwa 15.000 EUR. Im Einsatz waren fünf Krankenwagen des DRK, 25 Kräfte der Feuerwehren Koblenz und Bendorf, die Autobahnmeisterei und umfangreiche Polizeikräfte.

Zum Zwecke der Rettung und Unfallaufnahme musste die Richtungsfahrbahn für etwa drei Stunden voll und eine weitere Stunde teilgesperrt werden. Am Autobahnkreuz Koblenz Nord wurde der Verkehr abgeleitet. Gegen den 55 Jahre alten Falschfahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Unfallzeugen werden gebeten sich bei der Polizeiautobahnstation Montabaur (02602-93270) zu melden.

Pressemitteilung Polizeiautobahnstation Montabaur

Symbolbild. Foto: Pixabay

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