Das vom Deutschen Wetterdienst vorhergesagte Sturmtief führte in Bonn zu etwa 60 Einsätzen
Starke Sturmschäden in Mehlem, Rüngsdorf und Bad Godesberg
Bonn. Das von dem Deutschen Wetterdienst (DWD) vorhergesagte Sturmtief führte in Bonn zu etwa 60 Einsätzen. Die Einsatzkräfte waren in allen Stadtteilen bis in die späten Abendstunden mit der Bewältigung der Sturmschäden beschäftigt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Trotz der aktuell stabilen Lage warnt der DWD weiterhin vor Sturmgefahren auch für den kommenden Freitag.
Ab 19:30 Uhr erreichten zahlreiche Notrufe die Feuer- und Rettungsleitstelle in Bonn. Die Feuerwehrleute rückten zu rund 60 Einsätzen aus, wobei die Stadtteile Mehlem, Rüngsdorf und Bad Godesberg Schwerpunkte bildeten. Dort beseitigten die Einsatzkräfte umgestürzte Bäume, herabgefallene Äste und sicherten lose Dach-, Fassaden- und Gerüstteile. Die Situation beruhigte sich erst ab 23 Uhr am Donnerstagabend, doch die Aufräumarbeiten dauern an einigen Orten noch an.
Besondere Vorfälle: An einem Gebäude in der Rheinstraße stürzten Teile des Daches und der Fassade auf die Straße und beschädigten mehrere Autos. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und unterstützte die Aufräumarbeiten. In Pennenfeld fiel ein etwa 20 Meter hoher Baum auf mehrere Reihenhäuser an der Kopernikusstraße, wobei Dach und Fassade beschädigt wurden. Hier mussten die Überreste des Baumes gesichert und beseitigt werden, um weitere Gefahren abzuwenden.
Weitere Warnungen: Der DWD mahnt zur Vorsicht und warnt weiterhin vor Sturmböen am Freitag im Bonner Stadtgebiet. Die Feuerwehr empfiehlt, Spaziergänge im Wald und unnötige Aufenthalte im Freien auf ruhigere Tage zu verschieben.
Im Einsatz waren etwa 100 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr, darunter der Führungsdienst und der Pressedienst.BA
Baum auf Reihenhäusern an der Kopernikusstraße.
Das vom Deutschen Wetterdienst angekündigte Sturmtief sorgte für rund 60 Einsätze in Bonn. Fotos: Feuerwehr Bonn
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