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Junge Union spricht sich für Ausweitung der Telemedizin aus

Ärztliche Versorgung auf dem Land ausbauen

Ärztliche Versorgung auf dem Land ausbauen

Torsten Welling, Kreisvorsitzende der JU. Foto: privat

29.06.2020 - 10:56

Kreis MYK. Der ländliche Raum steht seit geraumer Zeit vor besonders großen Herausforderungen: dem demografischen Wandel und dem Ärztemangel besonders in der Primärversorgung. Hinzu kommt, dass Kliniken schließen und große ländliche Räume dadurch auch in der stationären Versorgung immer schlechter abgedeckt sind.

Es wird sich besonders in diesem Raum eine Bevölkerungsstruktur ergeben bzw. weiter fortsetzen, die auf eine ambulante und wohnortnahe ärztliche Versorgung angewiesen ist, nämlich die immer älter werdende Bevölkerung. Bei ihrer ersten „Digital Town Hall“ hat die Junge Union Mayen-Koblenz dazu Stellung bezogen und mit ihren Mitgliedern diskutiert. Dazu der Kreisvorsitzende der JU, Torsten Welling: „Schon vor Corona war es das Ziel der JU, allen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich aktiv am politischen Diskurs zu beteiligen. Zusätzlich zu diesem digitalen Treffen, bei dem jeder seine Meinungen und Ansichten zu verschiedenen Punkten geben konnte, hat die JU eine digitale Umfrage zu weiteren Themen an alle Mitglieder im Mailverteiler gesendet – die Ergebnisse werden in den kommenden Wochen erwartet.“

Für die Junge Union ergab sich dabei folgende Position: Um der Problematik der medizinischen Unterversorgung entgegenzutreten, bedarf es kurz- und längerfristiger Strategien, um einem gerade vorherrschenden Ärztemangel und einer Unterversorgung besonders in der älteren Bevölkerungsstruktur sofort entgegenzuwirken und währenddessen an Möglichkeiten zu arbeiten, die längerfristig eine Versorgung sichern.

„Konkret fordern wir,“ so Welling weiter „dass in die digitale Versorgung investiert werden muss und ältere Menschen damit vertraut gemacht werden. „E-Health“ zeigt gerade während der Corona-Krise, wie schnell es umsetzbar ist und welche Vorteile es bringt: Ein Beispiel ist die Videosprechstunde der Unfallchirurgie in Regensburg, die bereits jetzt schon von jeder Altersgruppe genutzt wird. Außerdem könnten Arztbesuche, bei denen es sich lediglich um eine Rezeptausstellung handelt, über das sogenannte E-Rezept ersetzt werden. Wir fordern eine Investition in Schulungen für den Umgang mit technischen Geräten und Apps, gerade für Menschen in höherem Alter, damit gerade diese eine digitale Sprechstunde nutzen könnten. Zudem müssten die Kommunen Tablets finanziert bekommen, die für diese Nutzung ausgeliehen werden könnten. Auch Ärzte und Pflegekräfte, die sich als Ansprechpartner in der digitalen Sprechstunde zur Verfügung stellen, müssen dafür gesondert vergütet werden. Eventuell wäre dies eine Möglichkeit für Ärzte im Ruhestand oder in Elternzeit, Sprechstunden anzubieten.“ Dabei betont Welling: „Natürlich muss das Land Rheinland-Pfalz dazu endlich die digitale Infrastruktur auf einen Stand bringen, der im 21. Jahrhundert Standard sein sollte.“

Pressemitteilung der

Jungen Union Mayen-Koblenz

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Kommentare
S. Schmidt:
Was macht ihr denn wenn sich die AfD eurem Antrag anschließt?
Andrea Müller:
Die Probleme der "Party Szene" in Frankfurt, Stuttgart und anderen Städten wie Koblenz sind Hausgemacht. Die Polizeiberichte sprechen eine deutliche Sprache. Auch nach Corona werden unsere Städte leider nicht friedlicher werden. Ganz im Gegenteil. Diese wirklichen Hintergründe will Altmaier und Co. nicht benennen.
Herbert Kaufmann:
Diese Haltung der Stadtspitze in dieser Frage ist ignorant und in der Sache fehlerhaft. Nachdem der OB Langner ja bereits bei der Frage des Tragens von AntiFa Symbolen im Stadtrat Führungsschwäche gezeigt hat und seine Haltung durch den Brief von Bundestgasvizepräsident Kubicki ad absurdum geführt wurde kann man dieses neueerliche Versagen auch als Opportunismus gegenüber der "Partyszene" bezeichnen. Es geht ja nicht nur um Corona sondern auch seit Jahren schon um das Einhalten von Immissionsvorgaben. Der möglichen Handlungsweisen gibt es viele, von der Veränderung der seit der BuGa verkürzten Sperrzeiten ( diese wurden nicht mehr zurückgenommen! ) aufgrund des Immissionsgesetzes bis hin zum Verbot von Mitbringen von Alkohol, denn das ist ganz bestimmt kein Grundrecht.
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.

Lkw vollkommen ausgebrannt

Gabriele Friedrich:
Woher kam das Fahrzeug? Es sieht jedenfalls aus wie eine alte Schüssel aus Rumänien oder sonst etwas. Ein paar mehr Informationen hätte man als Leser schon gerne.
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